Bürgerschützenverein Horneburg 1384 e. V.

INFO: Nächstes Wertungsschießen am Freitag, 18. Mai

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Zum Schützenfest nach Ahsen…

… geht es am Pfingstsonntag um 14.15 Uhr ab ehemalige Grundschule.

Vertreten sind wir im Lippedorf offiziell wie immer mit einer Fahnenabordnung. Alle Schützen, die Interesse haben unsere Regenten und unsere Fahne beim Festzug in Ahsen zu begleiten, sind hiermit herzlich dazu eingeladen! Eine Mitfahrgelegenheit gibt es um 14.15 Uhr ab der ehemaligen Grundschule mit dem Planwagen. Bei eigener Anfahrt ist das Antreten vor Ort um 15 Uhr im Gewerbegebiet „Auf dem Mersch“.


Das Königshaus lädt zum Ball

Höhepunkt des Schützenjahres steigt am 16. Juni in der Hubertushalle

Datteln-Horneburg. 320 Tage nach dem Königsschuss von Klaus I.(Ewelt) steigt der Höhepunkt des Schützenjahres 2012 in Horneburg. Am Samstag, den 16. Juni findet der Königsball in der Hubertushalle der Familie Hesse-Hengesbach an der Friedhofstraße statt.

Der Königsball stellt „Das Fest“ für die jeweiligen Regenten in der dreijährigen Amtszeit da und so freuen sich König Klaus I. (Ewelt), Königin Claudia I. (Breuckmann), Prinzgemahl Lutz Breuckmann uns Prinzgemahlin Birgit Ewelt zusammen mit dem ganzen Dorf und allen Freunden des Schützenvereins zünftig und gemütlich zu gleich zu feiern. Der Familientag für alle Mitglieder am Sonntag, 17. Juni, ab 11 Uhr, soll das Fest abrunden.

Das Schützenbataillon tritt um 18 Uhr an der ehemaligen Grundschule an. Es folgt ein Umzug durchs Dorf, der nach einem kurzen Zwischenstop in der Hubertushalle endet. Für die musikalische Unterhaltung sorgen das Horneburger Blasorchester, der Spielmannszug Datteln-Natrop sowie die Medium Band mit Tanzmusik am Abend.

Zum Schmücken und für diverse Vorbereitungsarbeiten werden die genauen Zeiten noch bekannt gegeben. Schon jetzt möchten wir alle Schützen zur tatkräftigen Unterstützung aufrufen!


Groß war der Jubel, als Klaus Ewelt am 1. August 2011 Schützenkönig der Freiheit Horneburg wurde. Jetzt lädt der Horneburger Thron am 16. Juni 2012 zum Königsball in die Hubertushalle ein. FOTO: DMP


Schnüreschießen 2012

36 Teilnehmer - Ehrungen beim Ausmarsch nach Datteln-Hagem

Bataillonsschießwart Thomas Arnold zeigte sich zufrieden. 36 Schützen kamen zum diesjährigen Schnüreschießen ins Vereinslokal. In drei Klassen wurden insgesamt 12 Schnüre ausgeschossen. Die 19 teilnehmenden Schützen der 2. Kompanie errangen dabei 8 Schnüre, 4 Schnüre gingen somit an die 17 Teilnehmer der Königskompanie. Die Verleihung findet vor dem Ausmarsch zum Schützenfest der BSG Datteln-Hagem am 8. Juli  statt.

Hier die Ergebnisse der drei Klassen: Schützenklasse, Altersklasse, Seniorenklasse

Präsidentencup - Ausgleich zum 1:1

54 Teilnehmer beim Sieg der „Ersten“

Auf gute Beteiligung hatte Schießwart Thomas Arnold gehofft, eine sehr gute Beteiligung ist es geworden. Die Horneburger Schützen, die bedingt durch den Umbau des Schießstandes in diesem Jahr noch gar nicht zum Zuge kamen und somit eine lange Abstinenzzeit hatten, drängten sich dicht an dicht um das Duell Mann gegen Mann auf der Leinwand zu verfolgen. Die jeweils 27 Teilnehmer der beiden Kompanien lieferten sich wieder einmal einen tollen Wettkampf um den von den drei Vorsitzenden gestifteten Pokal. Im zweiten Jahr zeigte sich die Erste Kompanie treffsicherer, siegte am Ende mit 45 zu 36 Ringen und glich dadurch zum 1:1 aus. Bester Einzelschütze wurde mit der Höchsttrefferzahl von 30 Ringen Johannes Frölich, vor Dietmar York und Josef Hötting die beide 29 Ringe erreichten. Mit diesem Sieg bleibt der aktuelle Pokal somit noch mindestens 2 Jahre das Objekt der Begierde, denn 3 Siege sind nötig um den Besitz des Cups zu sichern!

Da die Abnahme des Schießstands mittlerweile erfolgt ist, wird auch der Schießsport beider Kompanien wieder regulär stattfinden können. Am Freitag, 20. April geht es offiziell wieder los, eine Woche später am 27. April ist der nächste Termin. Bataillonsschießwart Thomas Arnold und die Offiziere der Kompanien freuen sich auf eine gute Beteiligung!



Strahlende Gesichter bei der Siegerehrung. Königin Claudia I. und der Chef der ERSTEN
Major Willi Pathe.



Volles Haus im "Haus Berens".



Per Liveschaltung konnte das Geschehen vom Schießstand verfolgt werden.
Fotos: Thomas Frölich


Jahresprogramm Heimatausschuss:            2012 wieder attraktive Exkursionsziele

Fortsetzung Horneburger Musikboulevard bereits im Blick

Während einer Sitzung am Donnerstag, 12. April 2012, hat das Präsidium des Heimatausschusses das Jahresprogramm 2012 festgezurrt und die nächste Veranstaltung der Reihe Horneburger Musikboulevard im März 2013 beschlossen. „Wir wollen in diesem Jahr wieder attraktive Ziele ansteuern“, fasst Vorsitzender Wolfgang Wellnitz zusammen.

Mehr unter „Heimatausschuss“


Insignien wurden verflüssigt

Flügelfete in den Hallen Hesse- Hengesbach



Noch einmal zusammengesetzt wurde "Ludger der unberechenbare" für die Flügelfete, bei der traditionell die Insignien verflüssigt werden. Durch die Spenden der Trophäenjäger wurde es ein feucht- fröhlicher Abend.

 
Neben zahlreichen Gästen zeigte sich auch das Horneburger Blasorchester spielfreudig. Die Spielleute um den Vorsitzenden Georg Hennigfeld zeigten sich gut gerüstet für die kommende Spielzeit.

Besonderer Dank sei an dieser Stelle den Gastgebern Claudia und Franz Josef Hengesbach für die Bereitstellung der Örtlichenkeiten gesagt.

Generalversammlung 2012

Lutz Breuckmann für weitere 3 Jahre 1.Vorsitzender

So glatt, reibungslos und erfolgreich wie das Schützenjahr 2011, verlief auch die Generalversammlung am 10. März im Vereinslokal. 83 Mitglieder trafen sich um nach dem Verlesen der Protokolle und Berichte zum wichtigsten Punkt des Abends zu kommen. Fünf Posten im Bataillonsvorstand standen zur Wahl.
Jeweils einstimmig wiedergewählt wurden:
Lutz Breuckmann (1. Vorsitzender), Jürgen Glück (2. Geschäftsführer), Rainer Sträterhoff ( 1. Rechnungsführer), Hermann- Josef Schwott (Bataillonskommandeur) und Thomas Arnold (Bataillonsschießwart).



Der alte und neue 1. Vorsitzende Lutz Breuckmann (sitzend 2.v.r.) mit dem Bat.- Vorstand und den neu ernannten Königsadjutanten Ralf Bresser und Ulrich Sauerhoff (stehend v.l.)

Doch galt es auch nach diesen wichtigen Entscheidungen weitere Ämter zu besetzen. König Klaus I. (Ewelt) ernannte mit Ulrich Sauerhoff und Ralf Bresser zwei neue (alte) Königsadjutanten. Bataillonskommandeur Hermann- Josef Schwott gab bekannt, dass in den nächsten 3 Jahren wieder eine starke Truppe von 6 Schützenbrüdern als Fahnenoffiziere bereit steht.

Neuer Kassenprüfer für den scheidenden Norbert Krys wurde Uwe Brauckhoff. Der Jahresbeitrag, der gemäß § 5 der Satzung festgesetzt werden musste, bleibt unverändert.

Ein neuer Punkt auf der Tagesordnung war der Punkt 15 – Ehrungen der Jubilare. So wurde beschlossen, die Ehrungen künftig jedes Jahr bei dieser Veranstaltung durch zu führen und nicht bis zum nächsten Schützenfest damit zu warten. Große zeitliche Abstände zwischen tatsächlichem Jubiläumsdatum und der Ehrung werden in Zukunft damit vermieden.

Die Liste der Jubilare hier als PDF Dokument



Sichtlich zufrieden zeigt sich Bat.-Schießwart Thomas Arnold bei der Begutachtung des neuen Schießstandes.

Ein weiterer Meilenstein wurde mit dem Neubau des Schießstandes im Vereinslokal gelegt und somit auch der Fortbestand des Schießsports gesichert. Unter der Federführung von König Klaus I. wurde innerhalb kürzester Zeit ein Schießstand errichtet, der allen gesetzlichen Vorschriften genügt. Ewelt bedankte sich bei allen Helfern, die bei diesem Projekt in Planung und Umsetzung mithalfen. Nach der Abnahme durch einen Sachverständigen können die Schießveranstaltungen voraussichtlich im April wieder aufgenommen werden.

Nach dem Schützenfest 2011 findet in diesem Jahr mit dem Königsball am 16. und 17. Juni bei Hesse- Hengesbach das nächste Großereignis statt. Laut Beschluss der Versammlung wird das nächste Schützenfest in der Freiheit Horneburg vom 16. bis zum 18. August 2014 gefeiert.

Schützenfest 2011 - Der Film



Die DVD mit einer Länge von ca. 45 min, mit Passagen vom Königsball, von der Horneburger Wiesen, vom Generalausmarsch und natürlich vom Schützenfest kann über den folgenden Link bestellt werden:

Bestellung DVD Schützenfest

Luftgewehr-Vergleichskampf gegen Rapen

Heimrecht nur zur Hälfte genutzt - Damen siegen

Denkbar knapp endete das Vergleichsschießen mit und gegen die Schützen aus Rapen, die dafür freundlicher Weise ihr super ausgestattetes Schützenheim zur Verfügung stellten. Während die Schützendamen mit 224 zu 212 Ringen den ersten Platz belegten und auch mit Königin Claudia I. die beste Einzelschützin stellten (47 Ringe), mussten sich die Herren der Schöpfung diesmal geschlagen geben. Lediglich 1 Ring fehlte am vierten Sieg in Folge, der mit 541 Ringen ins benachbarte Rapen ging. Ein Trost blieb; denn auch hier stellten wir mit Bataillonsschießwart Thomas Arnold den besten Einzelschützen. Nach einem Stechen folgten Alfons Garvert und Stefan Weber.

70 Damen und Herren verlebten während und nach dem Schießen einen kurzweiligen Abend, der im nächsten Jahr mit Sicherheit seine Fortsetzung finden wird. Dann heißt es, den vom 1. Vorsitzenden Lutz Breuckmann gestifteten Pokal, zurück zu erobern!

Die beiden Vorsitzenden, Lutz Breuckmann (links) und Klaus Homberg bei der Pokalübergabe Foto: Thomas Frölich

Fotos der Veranstaltung im Webalbum!

Bataillonspokal 2011 - die ERSTE schlägt wieder zu

Mit einem deutlichen Vorsprung von 41 Ringen konnte sich die erste Kompanie beim diesjährigen Schießen um den Bataillonspokal durchsetzen. Damit siegten die Schützenbruder um Major Willi Pathe zum zweiten Mal in Folge, so dass im Jahr 2012 nach nochmaligen Gewinn, der von Ex Majestät Hermann-Josef Bergfort gestiftet Pokal in den Besitz der ERSTEN gehen würde. Die drei besten Einzelschützen kamen allerdings mit Heinz Meier, sowie Björn und Peter Andersen aus der 2woten. Die Ergebnisse HIER als PDF.




v.l.n.r.: Prinzgemahlin Birgit Ewelt, Bat.-Schießwart Thomas Arnold, stellv. Kompaniechef der ERSTEN Ludger Schäfers, Prinzgemahl und erster Vorsitzender Lutz Breuckmann, Königin Claudia I. (Breuckmann), Chef der 2woten Major Hermann-Josef Bergfort und König Klaus I.(Ewelt). Foto: Jürgen Rottmann (DMP)

Volkstrauertag



Im Gedenken an alle Opfer von Krieg und Gewalt, legte die Dorfgemeinschaft am Ehrenmal einen Kranz nieder. Im Bild Mitglieder des Schützenvereins, der Jugendfeuerwehr und der Kolpingfamilie.Foto: Thomas Frölich

3. Platz beim Schießen um die Gildenkette

Hinter der BSG Meckinghoven und der BSG Datteln 1397 landeten unsere Scharfschützen beim diesjährigen Gildenkettenschießen auf einem hervorragenden dritten Platz. Bataillonsschießwart Thomas Arnold zeigte sich sehr zufrieden und lebt seinen Traum weiter, doch nochmal bei diesem Wettkampf ganz oben zu landen.

Hier die Ergebnisse:

1. Meckinghoven 1642,3
2. 1397 Datteln 1637,4
3. Horneburg 1628,8
4. Natrop-P 1609,3
5. Ahsen 1604,-
6. Hagem 1603,3

Erstes Auswärtsspiel für die neuen Regenten bei subtropischen Verhältnissen

Beförderungen für zwei Könige

Mit dem Schützenfest in Henrichenburg, dem letzten der diesjährigen Saison, begannen für unser neues Königshaus die repräsentativen Aufgaben. 62 Schützen folgten der Einladung zum Festumzug des ABSV Henrichenburg, aufgrund der unsicheren und zugleich heißen Witterungsbedingungen und der Ferienzeit eine stolze Zahl. Noch auf dem Schulhof wurden nachträglich die ersten Beförderungen des Tages ausgesprochen. König und Prinzgemahl wurden laut Satzung des BSV zum Major bzw. Hauptmann befördert. Danach ging es mit Bus, Planwagen und Kutsche nach Henrichenburg.



König Klaus I. hier bei der Beförderung zum Major durch General Reinhard Wegmann.

Dort angekommen und kurz gestärkt folgte ein doch sehr schweißtreibender Marsch durch die schön geschmückten Straßen von Henrichenburg. Die von manchen erhoffte Abkühlung von oben blieb aus, so das alle trocken (jedenfalls von außen) das Festzelt erreichten.

Am Abend wurde mit Martin Pauli binnen drei Wochen der zweite Horneburger König verabschiedet. Martin Pauli, Schwager unseres Bataillonskommandeurs Oberst Hermann-Josef Schwott und Mitglied der 2. Kompanie, regierte die Henrichenburger Schützen die letzten zwei Jahre und wurde an diesem Abend, ausgerüstet mit einer Schützenfahne mit Horneburger Wappen, von der 2. Kompanie zum Unteroffizier im Range eines Fahnenjunkers befördert.

Fazit: erstes Auswärtsspiel - 3 Punkte! Mehr geht nicht!

König Martin I.(Pauli) nach der Beförderung zum Unteroffizier. Geschäftsführer Winfried Winkler (links) beobachtet das Geschehen. Fotos: Thomas Frölich

Weitere Bilder unter "Fotos und Termine" im WEB Album!!!

Schützenfest 2011 - die Dattelner Morgenpost berichtete

Parade am Schloss

Von Björn Korte

Datteln. Schützenparade auf der Dorfstraße, zwischen Schloss und Geranien geschmückten Fachwerkhäusern. Hunderte Zuschauer und Szenenapplaus für zackigen Stechschritt.


Horneburg feiert Schützenfest, wie es nur noch wenige hinbekommen. Das Dorf fantasievoll, lustig oder einfach nur schön geschmückt, die Stimmung feucht-fröhlich und alle auf den Beinen. Da wird „Ludger, der Unberechenbare“ keine Chance haben, wenn Horneburgs Schützen auf ihn anlegen. Wie sich der Vogel aus einem Holzstück verhält – ob er lange durchhält oder plötzlich unten liegt –, könne man nicht wissen, weiß Lutz Breuckmann, Vorsitzender des BSV Horneburg.

Für Nervenkitzel auf der Festwiese am Schloss ist gesorgt. Mit dem Schinken-Biertausch, (be-)rauschenden Partys im Festzelt sowie dem großen Festzug hat das 30. dokumentierte Schützenfest des traditionsreichen Horneburger Schützenvereins seine ersten Höhepunkte schon hinter sich – aber krönende Stunden noch vor sich.

Sechs Schützengilden – BSG 1397, Hagem, Meckinghoven, Henrichenburg, Rapen und Oer-Erkenschwick – sowie Fahnenabordnungen aus Ahsen und Natrop, die Horneburger Schützenfreunde aus Horneburg/Niederelbe sowie etliche Spielmannszüge schlossen sich den Horneburger Schützen, dem Horneburger Blasorchester und dem Spielmannszug Datteln-Natrop beim zweieinhalb Kilometer langen Zug durchs festlich geschmückte Dorf an.

Die 24 Schmückgemeinschaften hatten sich ’mal wieder gegenseitig übertroffen und sorgten mit Bier und Schnaps dafür, dass die Schützen unterwegs nicht verdursteten. „Super“, jubelte „General“ Reinhard Wegmann.Auf bis zu 800 Teilnehmer schätzte man beim BSV Horneburg die Teilnehmerzahl im Zug. Hunderte Zuschauer säumten die Straßen und versammelten sich später entlang der Horneburger Straße vorm Schloss.

Die Parade vor traumhafter Kulisse setzte dem Festzug die Krone auf. Später zog der ganze Feier-Tross wieder ins Festzelt und machte die Nacht zum Tage.

Klaus I. (Ewelt) ist neuer König

Von Björn Korte

DATTELN. Wilhelm (Schulte) & Wilhelm (Müschenborn), die wortgewaltigen Festwiesen-Lautsprecher des BSV Horneburg, sollten Recht behalten: „Das wird heiß – Ludger ist ein zähes Federvieh“, orakelten sie. Es wurde heiß und spannend – und dauerte lange, bis Klaus I. triumphierte.


Mit dem 611. Schuss holte Klaus Ewelt (47), Elektrotechniker, Mitglied der ersten Kompanie sowie der Kaisergarde und nicht zuletzt „Bürgermeister“ der Alten Siedlung, Holzvogel „Ludger, den Unberechenbaren“ von der Stange. An seiner Seite regiert Claudia I. (Breuckmann), Ehefrau des BSV-Vorsitzenden Lutz Breuckmann.

Der wiederum – und Ewelt-Gattin Birgit – bilden das Prinzgemahl-Paar. Im Überschwang der Gefühle verkündete der neue König als erste Amtshandlung gleich die Aufnahme seines Zwillingsbruders Dieter in die erste Kompanie. Klaus I. dürfte als erster Schützenkönig mit Doppelgänger in die Dorfgeschichte eingehen. Wilhelm & Wilhelm kürten die beiden bereits als „das doppelte Lottchen von Horneburg“.

BSV-Vorsitzender Lutz Breuckmann hatte beim Königsschießen ebenso seinen Hut in den Ring geworfen wie Franz-Josef Hengesbach und Wilhelm Pathe, der es nach seiner Regentschaft 2005 bis 2008 gar auf die Kaiserwürde abgesehen hatte. Die vier – allesamt übrigens Mitglieder der ersten Kompanie – lieferten sich einen spannenden Wettkampf bei Kaiserwetter, wie der Schütze sagt.

Den Zuschauerandrang auf der Festwiese am Schloss schätzte das Moderatoren-Duo Wilhelm & Wilhelm auf gut und gerne 1000. Vor allem Franz-Josef Hengesbach landete einen Volltreffer nach dem anderen. Willi Pathe wurde von den Kameraden mit dem Gesang „Wir woll‘n unsern alten Kaiser Wilhelm wiederhaben“ angefeuert. Doch den entscheidenden Treffer setzte Klaus Ewelt – zur Freude einiger Horneburger Kinder, die sich „den Klaus“ schon früh als Favoriten auserkoren hatten. „Ludger, der Unberechenbare“, der aus einem Holzstück gefertigte Vogel aus der Werkstatt von Ludger Bialas, erwies sich in der Tat als widerstandsfähig.

Das mit Verspätung gestartete Schießen dauerte rekordverdächtig lange. Erst um 15.58 Uhr fiel das stattliche Reststück unter dem Jubel der Festgäste auf den Schlossrasen.Die Insignien hatten sich zuvor Björn Schwalvenberg (Krone, 78 Schuss), Karsten Schwalvenberg (Zepter, 115), Christian Hölken (Apfel, 164), Heinrich Sindern (rechter Flügel, 295) und Stephan Breuckmann (linker Flügel, 375) gesichert.


Krönender Abschluss von drei tollen Tagen

Von Jürgen Rottmann

DATTELN. Krönender Abschluss eines spannenden Vogelschießens war die Krönung der neuen Regenten Klaus I. Ewelt und Claudia I. Breuckmann. Hunderte Zuschauer verfolgten das Geschehen vor der neuen Kirche in Horneburg, als Bürgermeister Wolfgang Werner die neuen Majestäten des Schlossdorfes inthronisierte.

Das neue Königshaus nach der Krönung am Schützenfest Montag. Den Schützenstaat regieren v.l.n.r.: König Klaus(I.) Ewelt, Königin Claudia (I.) Breuckmann, Prinzgemahlpaar Lutz Breuckmann und Birgit Ewelt. Foto: Gabi Ott

Bei der Glückwunschrede kam Ehrenvorsitzender Wolfgang Wellnitz zu ungeahntem Rederecht. Er musste wieder ran, weil der ganze Vorstand plötzlich auf dem Thron saß. In der Tat: König Klaus ist der zweite, Prinz Lutz der erste Vorsitzende des BSV Horneburg.Zunächst gab‘s großen Dank, Abschiedsgeschenke und den Königsorden für Ex-König Hermann-Josef I. und Ex-Königin Petra I. Bergfort sowie das Ex-Prinzenpaar Heinrich und Andrea Stork.

Ein besonders passendes Abschiedsgeschenk hatte Bürgermeister und Ex-Grubenwehrmann Wolfgang Werner für den Ex-Werkssicherheitsmann Hermann-Josef Bergfort aufgetrieben: Ein Atemschutzgerät mit Maske und „Horneburger Schwarzbrand als „Filterstoff“.

Mit einem eindrucksvollen großen Zapfenstreich, gespielt von HBO und Spielmannszug Datteln-Natrop, ging’s zur Parade an der alten Kirche und nach einer weiteren langen Nacht im Festzelt dann auf in drei Jahre Majestätendasein im Dienste des BSV. Mit dabei nicht nur einige hundert Partygäste, sondern auch Delegationen und Fahnenabordnungen aus Datteln 1397, Meckinghoven, Ahsen, Natrop-Pelkum, Hagem, Henrichenburg, Erkenschwick, Rapen und Horneburg/Niederelbe.

Typisches Markenzeichen des Horneburger Schützenfestes: Nach der Krönung wird noch einmal aufgedreht. Bei der Proklamation des königlichen Willens. In kabarettistischem Flair mit buntem Revue-Charakter auf die Bühne gebracht. Und das Proklamations-Team unter Federführung von Klaus Ewelt, Alfons Garvert, Lutz Breuckmann und Winfried Winkler, so wie vielen kreativen und fleißigen Helfern hat in monatelanger Probenzeit wieder ganze Arbeit geleistet.

Die Politpromis der Kanalstadt: Bürgermeister Wolfgang Werner (rechts) und sein Vize Jürgen Wutschka als die Wildeker Herzbuben. Dies war einer der vielen Höhepunkte der Proklamation. Weitere Bilder im WEB- Album!!!

Festschrift zum Schützenfest erschienen:

Bleibende Dokumentation

Reich bebilderte 132 Seiten mit Vereinsleben und Lokalhistorie

Rechtzeitig vor dem Schützenfest hat der Bürgerschützenverein Horneburg einmal mehr eine umfangreiche Festschrift vorgelegt. „Es ist wieder ein reich bebildertes heimatkundliches Lesebuch geworden, das auf 132 Seiten das Vereinsleben darstellt, aber auch viele interessante und zum Teil unterhaltsame Informationen aus der Horneburger Geschichte bietet. So lohnen sich Aufbewahren und Nachschlagen“, fasste Vorsitzender Lutz Breuckmann zusammen, als er die Publikation vorstellte.

Das vom Heimatausschuss des Vereins zusammengestellte und von Wilhelm Müschenborn redigierte bunte Kaleidoskop ist für manche Überraschung gut. So wird nicht nur eine Chronistenpflicht erfüllt und an die Freigabe der Ortsumgehung für den Verkehr im Jahre 2010 erinnert. Unter dem Titel „Happy End nach 81 Jahren“ schildert der entsprechende Beitrag auch, dass der Horneburger Gemeinderat sich bereits in einer Sitzung im Jahre 1929 mit den Planungen für eine Umgehungsstraße befasste. „Die Herstellung solcher Bezüge sind nur möglich, weil der Heimatausschuss als Bestandteil des Bürgerschützenvereins Horneburg seit mehr als 25 Jahren geschichtliche Dokumente und Literatur sammelt, sichtet und auswertet“, betonte Wolfgang Wellnitz, Vorsitzender des Heimatausschusses. Und weil das Gremium 2010 auf dieses Vierteljahrhundert seines Bestehens zurückblicken konnte, wird auch der Darstellung der Aktivitäten und Projekte des Heimatausschusses in der Festschrift viel Raum gewidmet. Weitere „Jubiläen“ haben die Themenauswahl bestimmt. So war es 2010 runde 600 Jahre her, dass eine Truppen-Allianz um den Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden die Horneburg belagerte, weil Schlossherr Heinrich von Oer unangemessene Machtansprüche stellte und sich wie ein Raubritter aufführte. Im Jahre 1811, also vor genau 200 Jahren, wurde Horneburg als Folge eines Dekrets Napoleons französisch und Teil der Mairie Waltrop. Das war der Anfang einer engen nachbarschaftlichen und administrativen Beziehung von Horneburg und Waltrop. So gehörte das Schlossdorf noch bis zur Eingemeindung nach Datteln 1975 zum Amt Waltrop.

Auch von einem „Jubiläum, das keines mehr war“ berichtet die Festschrift. 400 Jahre Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena zu Horneburg wären 2010 zu feiern gewesen. Doch seit dem 1. Dezember 2007 hat Horneburg keine eigenständige katholische Pfarrei mehr, da zu diesem Termin die ehemals selbstständige Pfarrgemeinden St. Dominikus Meckinghoven, St. Lambertus Henrichenburg und St. Maria Magdalena Horneburg zur Pfarrgemeinde St.Dominikus fusionierten.

Geschichte erzählt auch immer interessante Geschichten. So stellt es auch für Nicht- Historiker interessanten Lesestoff dar, dass die Horneburg dem Kölner Kurfürsten Clemens August im 18. Jahrhundert als Jagschloss diente, weil er in der Haard auf die Pirsch ging. Vielleicht sorgte er deswegen höchstpersönlich dafür, dass im Gefängnis im Maximilian- Turm des Schlosses Horneburg ein Ofen fürs Wachpersonal aufgestellt wurde. Das jedenfalls berichtet ein weiterer Artikel. Spannend ist auch die „Wunderheilung der Catharina Wiesmann“. In die elfjährige Horneburgerin Catharina Wysman war ein „böser Geist“ eingefahren. Davon waren ihr Vater und der damalige Horneburger Pfarrer überzeugt. So brachten sie das Mädchen im Jahr 1650 in den Wallfahrtsort Kevelaer. Die Reise half, glaubt man der Darstellung in einem so genannten „Mirakelbuch“ aus dem Jahr 1723, das „Wunderheilungen“ auflistet. Die Wallfahrt hatte aber auch schreckliche Auswirkungen. Eine Frau wird als „Zauberin“ hingerichtet, selbst deren Tochter der Folter ausgesetzt.

Zum achten Mal seit 1990 erscheint eine Festschrift zum Horneburger Schützenfest nach dem Konzept eines historischen Lesebuchs. „Wir verzichten seit diesem Zeitpunkt weitgehend auf Anzeigen und haben lediglich unsere Sponsoren aufgelistet. So heben wir uns von den üblichen, reinen Programmheften ab und schaffen eine bleibende Dokumentation“, brachte es Schützenchef Lutz Breuckmann auf den Punkt. Er wies darauf hin, dass die Festschrift am Sonntag, 31. Juli 2011, nach dem Festumzug im Festzelt am Schloss kostenlos verteilt.

Die Presse bei der Arbeit: Andreas Kalthoff von der DMP (vorne) beim Fototermin nach der Vorstellung der Festschrift zum Schützenfest 2011.

Tradition findet Fortsetzung – nur etwas anders

Josef Hovenjürgen MdL nimmt Schinken-Bier-Tausch vor

In weniger als zwei Wochen ist es soweit, dann heißt es wieder - Schützenfest in Horneburg. Die über 300 Mitglieder des Vereins und die Bürger der Schloßgemeinde fiebern dem Startschuss entgegen. Auch Josef Hovenjürgen, CDU Politiker und Abgeordneter des nordrheinwestfälischen Landtags dürfte gespannt sein, was ihn zur Auftaktveranstaltung am Abend des 30. Juli erwartet. Der in Haltern am See wohnhafte Hovenjürgen wird den traditionsreichen Schinken-Biertausch vornehmen, Tauschpartner im Namen aller Horneburger sind die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr.
Als nicht unbedingt „ direkter Vertreter der Landeschefin“ kann man auf etwaige Ausführungen des Politikers gespannt sein, fand der Tausch doch bisher ausschließlich mit Vertretern der Landesregierung und nicht mit denen der Opposition statt.



Josef Hovenjürgen MdL, wird beim diesjährigen Schützenfest Samstag den Schinken- und Biertausch vornehmen.

City-Sound soll den Gästen einheizen



Die Gruppe City Sound ist eine sehr beliebte Formation im Bereich der Tanz- und Unterhaltungsmusik. Schon beim letzten Schützenfest begeisterte die Formation mit ihrem großen Repertoire, das über aktuelle internationale Hits, deutsche Schlager und Rock `n` Roll bis hin zu sämtlichen Evergreens reicht.

Vorerst eine neue Bleibe ...

... bekam Ludger der Unberechenbare in der Filiale der Sparkasse Vest an der Horneburger Straße! Dort wird der, von Vogelbauer Ludger Bialas erbaute Aar, bis zum Schützenfest-Wochenende dem Publikum präsentiert!

Die Dattelner Morgenpost berichtete:

Generalprobe startet unterm Regenschirm

Horneburg stimmt sich aufs Schützenfest ein

VON JÜRGEN ROTTMANN
Seit dem Wochenende ist in Horneburg unverkennbar: Etwas Großes steht bevor. Das Dorf bewies fünf Wochen vor dem Schützenfest schon einmal sein bekanntes Talent für den "grün-weißen Daumen“. Beim Generalausmarsch zogen die Schützen durch Flaggengeschmückte Straßen. Die Generalprobe startete zwar unterm Regenschirm, aber lieferte trotzdem schon einen schönen Vorgeschmack.
Maßgeblichen Anteil daran hatten die Nachbarschaften. Einige der nachbarschaftlichen Schmückgemeinschaften hatten bereits beim Genaralausmarsch des BSV Horneburg am Samstag angedeutet, zu was sie in der Lage sein werden, wenn es vom 30. Juli bis 1. August wieder heißt: Schützenfest in der Alten Freiheit Horneburg. Und es wird das erste Schützenfest im verkehrsberuhigten Dorfkern sein. In der Vorbereitung sind die geschichtskundigen BSVler auch wieder auf eine runde Jahreszahl gestoßen, die natürlich gefeiert wird. So kündigt der Verein das „30. nachweisbare Schützenfest in Folge“ an und belegt das mit der Königskette aus dem Jahre 1833 – mit genau 30 Königs-Plaketten. Ein Zeitgenössischer Zeitungsartikel berichte, dass am 12. und 13- Juli 1835 in Horneburg Schützenfest gefeiert worden sei.

Am Wochenende hieß es aber erst einmal Antreten an der alten Schule zum Generalausmarsch. Die Holzgewehre der Kaisergarde waren bereits mit bunten Blumen geschmückt, die Königskutschen aber leider geschlossen. Die geöffneten Regenschirme als zusätzliches Accessoires beim Marschieren waren so auch nicht eingeplant. Beeindruckend dann der große Zapfenstreich an der Kirche St. Maria Magdalena. Vom Horneburger Blasorchester und dem Spielmannszug Datteln-Natrop mit den Solisten Heinz Klauke (Flöte), Jürgen Bolder (Trommel), Tobias Bardel (Trompete) und Thorben Sonntag (Pauken) intoniert.
Beim Weitermarsch zum Biwak-Ziel war auch noch der Spielmannszug Disteln-Backum mit im Spiel. Scheune und Hof der Baumschulen Wegmann platzten dann aus allen Nähten, als General Reinhard Wegmann kurz und schmerlos „wegtreten zur Tränke“ befahl und die Medium Band Farwick das Kommando auf der Tanzfläche übernahm.

Zuvor hatten der General und das scheidende Königspaar, Hermann-Josef I. und Petra I. Bergfort, aber noch mit Dennis Goff und Lisa Garvert eines der neuen Thronoffizier-Paare vorgestellt und etlichen Schützen in den nächst höheren Dienstgrad befördert.
Zum Ende ging der Generalausmarsch in gemütlicher Runde am Sonntagvormittag mit der Schützenweihe, der offiziellen Aufnahme der Mitglieder, die dem BSV seit dem letzten Schützenfest beigetreten sind. Und danach begann der Countdown für das große Fest mit Start(böller)schuss am 30 Juli.



Königs-, Prinzgemahlpaar und General Reinhard Wegmann zusammen mit den Schützenbrüdern die nach dem Marsch durchs Dorf durch die Kompanien bzw. das Bataillon befördert wurden.



Gut gefüllt war die "kleine" Halle in den Baumschulen Wegmann nachdem am Abend die Gäste der benachbarten Gilden eintrafen.



Noch ist unser Königshaus im Amt, Geschenke als Dank für drei super Jahre gab´s trotzdem schon mal von den beiden Kompanien. Fotos: Thomas Frölich

Weitere Bilder in unserem Webalbum unter Fotos und Termine!

Ludger der Unberechenbare im Dorf gelandet

Wie unberechenbar er wirklich ist, wird sich erst in den Nachmittagsstunden des 1.August zeigen, wenn es ins Finale des Königs- bzw. Kaiserschießens beim diesjährigen Schützenfest geht. Den Namen gaben ihm König Hermann- Josef I. und Königin Petra I. auf dem Hof von Vogelbauer Ludger Bialas, der auch als Namensgeber fungierte. Wegen neuer Vorschriften beim Vogelbauen und bei der Durchführung des Schießens gab es bei einigen Schützenfesten im Vorfeld schon faustdicke Überraschungen. Mit einer Spannweite von 1,48 Metern und einem Gewicht von ca. 15 kg sollte der Aar einer großen Anzahl von Einschlägen standhalten. Ludger Bialas, der sich auch für die letzten Vögel verantwortlich zeigte, fertigte seinen Namensvetter in 60 Arbeitsstunden.

Königin Petra I. taufte den Schützenvogel auf den Namen " Ludger der Unberechenbare" mit einem guten Tropfen Sekt.

Die Delegation rund um das Majestätenpaar und Vogelbauer Ludger Bialas (links). Fotos. Thomas Frölich

Starke Truppe marschiert nach Datteln

60 Schützen nehmen am Festzug in Datteln teil, Ehrungen für die Sieger des Schnüreschießens

Mit der Teilnahme des Bürgerschützenvereins Horneburg am Dattelner Schützenfest begann in der Schlossgemeinde die heiße Phase der Vorbereitung fürs eigene Fest, das vom 30. Juli bis 01. August in der Alten Freiheit gefeiert wird. Über 60 aktive Grünröcke trafen sich an der Magdalenestraße, wo nach dem Vorbeimarsch des Königshauses am Bataillon die Siegerehrung für die Gewinner des Schnüreschießens stattfand. Zuvor gab es für die Vorstände und Offiziellen des Vereins einen Fototermin, denn noch müssen die letzten Seiten der Festzeitschrift mit aktuellen Themen und Bildern gefüllt werden. 

Mit über 60 Schützen war die Beteiligung am Dattelner Fest sehr gut, stellte unser Verein doch die größte Abordnung aller Gastgilden!

Mit der Sonne um die Wette strahlte das Königshaus in der festlich geschmückten Kutsche, gefahren vom königlichen Rittmeister, Paul Schellhase.

Für die Sieger des Schnüreschießens gab es diese, bevor es dann hieß - Abmarsch zum Fest in Datteln. Fotos: Thomas Frölich

Kaffeetrinken für die Ex- Majestäten

Immer dann, wenn zum Kaffeetrinken für die Ex- Majestäten geladen wird, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass bald wieder Schützenfest ist, im Schlossdorf. Denn nur im Schützenfestjahr lädt der Bataillonsvorstand alle ehemaligen Königshäuser ein, um bei lekerem Erdbeerkuchen mit Schlag sowie dem ein oder anderem Heiß- oder Kaltgetränk in gemütlicher Runde ein wenig in der Vergangenheit zu schwelgen.

50 Teilnehmer wurden dieses Jahr gezählt, darunter die älteste Königin, Mechtild Lettmann, die von 1960 bis 1966 zusammen mit Wilhelm Elmenhorst den Schützenstaat regierte. Ebenfalls anwesend war Inge Breuckmann als älteste Prinzgemahlin. Ihr Mann war an der Seite von Hedwig Benke König von 1953 bis 1957.

Fortsetzung folgt im Jahre 2014!



Gut besucht war wiedereinmal das Kaffeetrinken zu Ehren aller Horneburger Majestäten. Foto: Thomas Frölich