Der Horneburger Veranstaltungskalender 2012 jetzt als PDF unter Downloads/Links!
Schießtermine der 1. und 2. Kompanie unter Fotos und Termine!
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Schießveranstaltungen müssen ausfallen
Wegen dringend durchzuführenden Umbaumaßnahmen müssen alle Schießveranstaltungen in den kommenden Wochen ausfallen. Der Schießstand im Vereinslokal bedarf einer neuen Abnahme seitens der Behörden. Eine Fertigstellung ist, wenn alles planmäßig läuft, für Anfang März geplant. Weitere Infos folgen!
„Die 4 vom Revier plus 1“
rocken das Schlossdorf
„Oldies in Concert“ am 17. März 2012 im „Haus Berens“
Neue Ideen sind das Markenzeichen des Heimatausschusses. Jetzt präsentiert er die Veranstaltungsreihe „Horneburger Musikboulevard“. Der Startschuss fällt unter dem Motto „Oldies in Concert“ am 17. März 2012 im Saal der Gaststätte „Haus Berens“. Zu Gast ist die Band „Die 4 vom Revier plus 1“. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Karten sind ab 1. Februar 2012 auch im Vorverkauf erhältlich, und zwar bei Schützenbruder Siegfried Walther und im Veranstaltungsort.
Mehr unter „Heimatausschuss“Luftgewehr- Vergleichskampf gegen Rapen
Heimrecht nur zur Hälfte genutzt - Damen siegen
Denkbar knapp endete das Vergleichsschießen mit und gegen die Schützen aus Rapen, die dafür freundlicher Weise ihr super ausgestattetes Schützenheim zur Verfügung stellten. Während die Schützendamen mit 224 zu 212 Ringen den ersten Platz belegten und auch mit Königin Claudia I. die beste Einzelschützin stellten (47 Ringe), mussten sich die Herren der Schöpfung diesmal geschlagen geben. Lediglich 1 Ring fehlte am vierten Sieg in Folge, der mit 541 Ringen ins benachbarte Rapen ging. Ein Trost blieb; denn auch hier stellten wir mit Bataillonsschießwart Thomas Arnold den besten Einzelschützen. Nach einem Stechen folgten Alfons Garvert und Stefan Weber.
70 Damen und Herren verlebten während und nach dem Schießen einen kurzweiligen Abend, der im nächsten Jahr mit Sicherheit seine Fortsetzung finden wird. Dann heißt es, den vom 1. Vorsitzenden Lutz Breuckmann gestifteten Pokal, zurück zu erobern!

Die beiden Vorsitzenden, Lutz Breuckmann (links) und Klaus Homberg bei der Pokalübergabe Foto: Thomas Frölich
Fotos der Veranstaltung im Webalbum!
Bataillonspokal 2011 - die ERSTE schlägt wieder zuMit einem deutlichen Vorsprung von 41 Ringen konnte sich die erste Kompanie beim diesjährigen Schießen um den Bataillonspokal durchsetzen. Damit siegten die Schützenbruder um Major Willi Pathe zum zweiten Mal in Folge, so dass im Jahr 2012 nach nochmaligen Gewinn, der von Ex Majestät Hermann-Josef Bergfort gestiftet Pokal in den Besitz der ERSTEN gehen würde. Die drei besten Einzelschützen kamen allerdings mit Heinz Meier, sowie Björn und Peter Andersen aus der 2woten. Die Ergebnisse HIER als PDF.

v.l.n.r.: Prinzgemahlin Birgit Ewelt, Bat.-Schießwart Thomas Arnold, stellv. Kompaniechef der ERSTEN Ludger Schäfers, Prinzgemahl und erster Vorsitzender Lutz Breuckmann, Königin Claudia I. (Breuckmann), Chef der 2woten Major Hermann-Josef Bergfort und König Klaus I.(Ewelt). Foto: Jürgen Rottmann (DMP)
Volkstrauertag

Im Gedenken an alle Opfer von Krieg und Gewalt, legte die Dorfgemeinschaft am Ehrenmal einen Kranz nieder. Im Bild Mitglieder des Schützenvereins, der Jugendfeuerwehr und der Kolpingfamilie.Foto: Thomas Frölich
3. Platz beim Schießen um die Gildenkette
Hinter der BSG Meckinghoven und der BSG Datteln 1397 landeten unsere Scharfschützen beim diesjährigen Gildenkettenschießen auf einem hervorragenden dritten Platz. Bataillonsschießwart Thomas Arnold zeigte sich sehr zufrieden und lebt seinen Traum weiter, doch nochmal bei diesem Wettkampf ganz oben zu landen.
Hier die Ergebnisse:
1. Meckinghoven 1642,3
2. 1397 Datteln 1637,4
3. Horneburg 1628,8
4. Natrop-P 1609,3
5. Ahsen 1604,-
6. Hagem 1603,3
Erstes Auswärtsspiel für die neuen Regenten bei subtropischen Verhältnissen
Beförderungen für zwei Könige
Mit dem Schützenfest in Henrichenburg, dem letzten der diesjährigen Saison, begannen für unser neues Königshaus die repräsentativen Aufgaben. 62 Schützen folgten der Einladung zum Festumzug des ABSV Henrichenburg, aufgrund der unsicheren und zugleich heißen Witterungsbedingungen und der Ferienzeit eine stolze Zahl. Noch auf dem Schulhof wurden nachträglich die ersten Beförderungen des Tages ausgesprochen. König und Prinzgemahl wurden laut Satzung des BSV zum Major bzw. Hauptmann befördert. Danach ging es mit Bus, Planwagen und Kutsche nach Henrichenburg.

König Klaus I. hier bei der Beförderung zum Major durch General Reinhard Wegmann.
Dort angekommen und kurz gestärkt folgte ein doch sehr schweißtreibender Marsch durch die schön geschmückten Straßen von Henrichenburg. Die von manchen erhoffte Abkühlung von oben blieb aus, so das alle trocken (jedenfalls von außen) das Festzelt erreichten.
Am Abend wurde mit Martin Pauli binnen drei Wochen der zweite Horneburger König verabschiedet. Martin Pauli, Schwager unseres Bataillonskommandeurs Oberst Hermann-Josef Schwott und Mitglied der 2. Kompanie, regierte die Henrichenburger Schützen die letzten zwei Jahre und wurde an diesem Abend, ausgerüstet mit einer Schützenfahne mit Horneburger Wappen, von der 2. Kompanie zum Unteroffizier im Range eines Fahnenjunkers befördert.
Fazit: erstes Auswärtsspiel - 3 Punkte! Mehr geht nicht!

König Martin I.(Pauli) nach der Beförderung zum Unteroffizier. Geschäftsführer Winfried Winkler (links) beobachtet das Geschehen. Fotos: Thomas Frölich
Weitere Bilder unter "Fotos und Termine" im WEB Album!!!
Schützenfest 2011 - die Dattelner Morgenpost berichtete
Parade am Schloss
Von Björn Korte
Datteln. Schützenparade auf der Dorfstraße, zwischen Schloss und Geranien geschmückten Fachwerkhäusern. Hunderte Zuschauer und Szenenapplaus für zackigen Stechschritt.

Horneburg feiert Schützenfest, wie es nur noch wenige hinbekommen. Das Dorf fantasievoll, lustig oder einfach nur schön geschmückt, die Stimmung feucht-fröhlich und alle auf den Beinen. Da wird „Ludger, der Unberechenbare“ keine Chance haben, wenn Horneburgs Schützen auf ihn anlegen. Wie sich der Vogel aus einem Holzstück verhält – ob er lange durchhält oder plötzlich unten liegt –, könne man nicht wissen, weiß Lutz Breuckmann, Vorsitzender des BSV Horneburg.
Für Nervenkitzel auf der Festwiese am Schloss ist gesorgt. Mit dem Schinken-Biertausch, (be-)rauschenden Partys im Festzelt sowie dem großen Festzug hat das 30. dokumentierte Schützenfest des traditionsreichen Horneburger Schützenvereins seine ersten Höhepunkte schon hinter sich – aber krönende Stunden noch vor sich.

Sechs Schützengilden – BSG 1397, Hagem, Meckinghoven, Henrichenburg, Rapen und Oer-Erkenschwick – sowie Fahnenabordnungen aus Ahsen und Natrop, die Horneburger Schützenfreunde aus Horneburg/Niederelbe sowie etliche Spielmannszüge schlossen sich den Horneburger Schützen, dem Horneburger Blasorchester und dem Spielmannszug Datteln-Natrop beim zweieinhalb Kilometer langen Zug durchs festlich geschmückte Dorf an.

Die 24 Schmückgemeinschaften hatten sich ’mal wieder gegenseitig übertroffen und sorgten mit Bier und Schnaps dafür, dass die Schützen unterwegs nicht verdursteten. „Super“, jubelte „General“ Reinhard Wegmann.Auf bis zu 800 Teilnehmer schätzte man beim BSV Horneburg die Teilnehmerzahl im Zug. Hunderte Zuschauer säumten die Straßen und versammelten sich später entlang der Horneburger Straße vorm Schloss.
Die Parade vor traumhafter Kulisse setzte dem Festzug die Krone auf. Später zog der ganze Feier-Tross wieder ins Festzelt und machte die Nacht zum Tage.
Klaus I. (Ewelt) ist neuer König
Von Björn Korte
DATTELN. Wilhelm (Schulte) & Wilhelm (Müschenborn), die wortgewaltigen Festwiesen-Lautsprecher des BSV Horneburg, sollten Recht behalten: „Das wird heiß – Ludger ist ein zähes Federvieh“, orakelten sie. Es wurde heiß und spannend – und dauerte lange, bis Klaus I. triumphierte.

Mit dem 611. Schuss holte Klaus Ewelt (47), Elektrotechniker, Mitglied der ersten Kompanie sowie der Kaisergarde und nicht zuletzt „Bürgermeister“ der Alten Siedlung, Holzvogel „Ludger, den Unberechenbaren“ von der Stange. An seiner Seite regiert Claudia I. (Breuckmann), Ehefrau des BSV-Vorsitzenden Lutz Breuckmann.
Der wiederum – und Ewelt-Gattin Birgit – bilden das Prinzgemahl-Paar. Im Überschwang der Gefühle verkündete der neue König als erste Amtshandlung gleich die Aufnahme seines Zwillingsbruders Dieter in die erste Kompanie. Klaus I. dürfte als erster Schützenkönig mit Doppelgänger in die Dorfgeschichte eingehen. Wilhelm & Wilhelm kürten die beiden bereits als „das doppelte Lottchen von Horneburg“.
BSV-Vorsitzender Lutz Breuckmann hatte beim Königsschießen ebenso seinen Hut in den Ring geworfen wie Franz-Josef Hengesbach und Wilhelm Pathe, der es nach seiner Regentschaft 2005 bis 2008 gar auf die Kaiserwürde abgesehen hatte. Die vier – allesamt übrigens Mitglieder der ersten Kompanie – lieferten sich einen spannenden Wettkampf bei Kaiserwetter, wie der Schütze sagt.
Den Zuschauerandrang auf der Festwiese am Schloss schätzte das Moderatoren-Duo Wilhelm & Wilhelm auf gut und gerne 1000. Vor allem Franz-Josef Hengesbach landete einen Volltreffer nach dem anderen. Willi Pathe wurde von den Kameraden mit dem Gesang „Wir woll‘n unsern alten Kaiser Wilhelm wiederhaben“ angefeuert. Doch den entscheidenden Treffer setzte Klaus Ewelt – zur Freude einiger Horneburger Kinder, die sich „den Klaus“ schon früh als Favoriten auserkoren hatten. „Ludger, der Unberechenbare“, der aus einem Holzstück gefertigte Vogel aus der Werkstatt von Ludger Bialas, erwies sich in der Tat als widerstandsfähig.
Das mit Verspätung gestartete Schießen dauerte rekordverdächtig lange. Erst um 15.58 Uhr fiel das stattliche Reststück unter dem Jubel der Festgäste auf den Schlossrasen.Die Insignien hatten sich zuvor Björn Schwalvenberg (Krone, 78 Schuss), Karsten Schwalvenberg (Zepter, 115), Christian Hölken (Apfel, 164), Heinrich Sindern (rechter Flügel, 295) und Stephan Breuckmann (linker Flügel, 375) gesichert.

Krönender Abschluss von drei tollen Tagen
Von Jürgen Rottmann
DATTELN. Krönender Abschluss eines spannenden Vogelschießens war die Krönung der neuen Regenten Klaus I. Ewelt und Claudia I. Breuckmann. Hunderte Zuschauer verfolgten das Geschehen vor der neuen Kirche in Horneburg, als Bürgermeister Wolfgang Werner die neuen Majestäten des Schlossdorfes inthronisierte.

Das neue Königshaus nach der Krönung am Schützenfest Montag. Den Schützenstaat regieren v.l.n.r.: König Klaus(I.) Ewelt, Königin Claudia (I.) Breuckmann, Prinzgemahlpaar Lutz Breuckmann und Birgit Ewelt. Foto: Gabi Ott
Bei der Glückwunschrede kam Ehrenvorsitzender Wolfgang Wellnitz zu ungeahntem Rederecht. Er musste wieder ran, weil der ganze Vorstand plötzlich auf dem Thron saß. In der Tat: König Klaus ist der zweite, Prinz Lutz der erste Vorsitzende des BSV Horneburg.Zunächst gab‘s großen Dank, Abschiedsgeschenke und den Königsorden für Ex-König Hermann-Josef I. und Ex-Königin Petra I. Bergfort sowie das Ex-Prinzenpaar Heinrich und Andrea Stork.
Ein besonders passendes Abschiedsgeschenk hatte Bürgermeister und Ex-Grubenwehrmann Wolfgang Werner für den Ex-Werkssicherheitsmann Hermann-Josef Bergfort aufgetrieben: Ein Atemschutzgerät mit Maske und „Horneburger Schwarzbrand als „Filterstoff“.
Mit einem eindrucksvollen großen Zapfenstreich, gespielt von HBO und Spielmannszug Datteln-Natrop, ging’s zur Parade an der alten Kirche und nach einer weiteren langen Nacht im Festzelt dann auf in drei Jahre Majestätendasein im Dienste des BSV. Mit dabei nicht nur einige hundert Partygäste, sondern auch Delegationen und Fahnenabordnungen aus Datteln 1397, Meckinghoven, Ahsen, Natrop-Pelkum, Hagem, Henrichenburg, Erkenschwick, Rapen und Horneburg/Niederelbe.
Typisches Markenzeichen des Horneburger Schützenfestes: Nach der Krönung wird noch einmal aufgedreht. Bei der Proklamation des königlichen Willens. In kabarettistischem Flair mit buntem Revue-Charakter auf die Bühne gebracht. Und das Proklamations-Team unter Federführung von Klaus Ewelt, Alfons Garvert, Lutz Breuckmann und Winfried Winkler, so wie vielen kreativen und fleißigen Helfern hat in monatelanger Probenzeit wieder ganze Arbeit geleistet.

Die Politpromis der Kanalstadt: Bürgermeister Wolfgang Werner (rechts) und sein Vize Jürgen Wutschka als die Wildeker Herzbuben. Dies war einer der vielen Höhepunkte der Proklamation. Weitere Bilder im WEB- Album!!!
Festschrift zum Schützenfest erschienen:
Bleibende Dokumentation
Reich bebilderte 132 Seiten mit Vereinsleben und Lokalhistorie
Rechtzeitig vor dem Schützenfest hat der Bürgerschützenverein Horneburg einmal mehr eine umfangreiche Festschrift vorgelegt. „Es ist wieder ein reich bebildertes heimatkundliches Lesebuch geworden, das auf 132 Seiten das Vereinsleben darstellt, aber auch viele interessante und zum Teil unterhaltsame Informationen aus der Horneburger Geschichte bietet. So lohnen sich Aufbewahren und Nachschlagen“, fasste Vorsitzender Lutz Breuckmann zusammen, als er die Publikation vorstellte.
Das vom Heimatausschuss des Vereins zusammengestellte und von Wilhelm Müschenborn redigierte bunte Kaleidoskop ist für manche Überraschung gut. So wird nicht nur eine Chronistenpflicht erfüllt und an die Freigabe der Ortsumgehung für den Verkehr im Jahre 2010 erinnert. Unter dem Titel „Happy End nach 81 Jahren“ schildert der entsprechende Beitrag auch, dass der Horneburger Gemeinderat sich bereits in einer Sitzung im Jahre 1929 mit den Planungen für eine Umgehungsstraße befasste. „Die Herstellung solcher Bezüge sind nur möglich, weil der Heimatausschuss als Bestandteil des Bürgerschützenvereins Horneburg seit mehr als 25 Jahren geschichtliche Dokumente und Literatur sammelt, sichtet und auswertet“, betonte Wolfgang Wellnitz, Vorsitzender des Heimatausschusses. Und weil das Gremium 2010 auf dieses Vierteljahrhundert seines Bestehens zurückblicken konnte, wird auch der Darstellung der Aktivitäten und Projekte des Heimatausschusses in der Festschrift viel Raum gewidmet. Weitere „Jubiläen“ haben die Themenauswahl bestimmt. So war es 2010 runde 600 Jahre her, dass eine Truppen-Allianz um den Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden die Horneburg belagerte, weil Schlossherr Heinrich von Oer unangemessene Machtansprüche stellte und sich wie ein Raubritter aufführte. Im Jahre 1811, also vor genau 200 Jahren, wurde Horneburg als Folge eines Dekrets Napoleons französisch und Teil der Mairie Waltrop. Das war der Anfang einer engen nachbarschaftlichen und administrativen Beziehung von Horneburg und Waltrop. So gehörte das Schlossdorf noch bis zur Eingemeindung nach Datteln 1975 zum Amt Waltrop.
Auch von einem „Jubiläum, das keines mehr war“ berichtet die Festschrift. 400 Jahre Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena zu Horneburg wären 2010 zu feiern gewesen. Doch seit dem 1. Dezember 2007 hat Horneburg keine eigenständige katholische Pfarrei mehr, da zu diesem Termin die ehemals selbstständige Pfarrgemeinden St. Dominikus Meckinghoven, St. Lambertus Henrichenburg und St. Maria Magdalena Horneburg zur Pfarrgemeinde St.Dominikus fusionierten.
Geschichte erzählt auch immer interessante Geschichten. So stellt es auch für Nicht- Historiker interessanten Lesestoff dar, dass die Horneburg dem Kölner Kurfürsten Clemens August im 18. Jahrhundert als Jagschloss diente, weil er in der Haard auf die Pirsch ging. Vielleicht sorgte er deswegen höchstpersönlich dafür, dass im Gefängnis im Maximilian- Turm des Schlosses Horneburg ein Ofen fürs Wachpersonal aufgestellt wurde. Das jedenfalls berichtet ein weiterer Artikel. Spannend ist auch die „Wunderheilung der Catharina Wiesmann“. In die elfjährige Horneburgerin Catharina Wysman war ein „böser Geist“ eingefahren. Davon waren ihr Vater und der damalige Horneburger Pfarrer überzeugt. So brachten sie das Mädchen im Jahr 1650 in den Wallfahrtsort Kevelaer. Die Reise half, glaubt man der Darstellung in einem so genannten „Mirakelbuch“ aus dem Jahr 1723, das „Wunderheilungen“ auflistet. Die Wallfahrt hatte aber auch schreckliche Auswirkungen. Eine Frau wird als „Zauberin“ hingerichtet, selbst deren Tochter der Folter ausgesetzt.
Zum achten Mal seit 1990 erscheint eine Festschrift zum Horneburger Schützenfest nach dem Konzept eines historischen Lesebuchs. „Wir verzichten seit diesem Zeitpunkt weitgehend auf Anzeigen und haben lediglich unsere Sponsoren aufgelistet. So heben wir uns von den üblichen, reinen Programmheften ab und schaffen eine bleibende Dokumentation“, brachte es Schützenchef Lutz Breuckmann auf den Punkt. Er wies darauf hin, dass die Festschrift am Sonntag, 31. Juli 2011, nach dem Festumzug im Festzelt am Schloss kostenlos verteilt.

Die Presse bei der Arbeit: Andreas Kalthoff von der DMP (vorne) beim Fototermin nach der Vorstellung der Festschrift zum Schützenfest 2011.
Tradition findet Fortsetzung – nur etwas anders
Josef Hovenjürgen MdL nimmt Schinken-Bier-Tausch vor
In weniger als zwei Wochen ist es soweit, dann heißt es wieder - Schützenfest in Horneburg. Die über 300 Mitglieder des Vereins und die Bürger der Schloßgemeinde fiebern dem Startschuss entgegen. Auch Josef Hovenjürgen, CDU Politiker und Abgeordneter des nordrheinwestfälischen Landtags dürfte gespannt sein, was ihn zur Auftaktveranstaltung am Abend des 30. Juli erwartet. Der in Haltern am See wohnhafte Hovenjürgen wird den traditionsreichen Schinken-Biertausch vornehmen, Tauschpartner im Namen aller Horneburger sind die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr.Als nicht unbedingt „ direkter Vertreter der Landeschefin“ kann man auf etwaige Ausführungen des Politikers gespannt sein, fand der Tausch doch bisher ausschließlich mit Vertretern der Landesregierung und nicht mit denen der Opposition statt.

Josef Hovenjürgen MdL, wird beim diesjährigen Schützenfest Samstag den Schinken- und Biertausch vornehmen.
City-Sound soll den Gästen einheizen

Die Gruppe City Sound ist eine sehr beliebte Formation im Bereich der Tanz- und Unterhaltungsmusik. Schon beim letzten Schützenfest begeisterte die Formation mit ihrem großen Repertoire, das über aktuelle internationale Hits, deutsche Schlager und Rock `n` Roll bis hin zu sämtlichen Evergreens reicht.
Vorerst eine neue Bleibe ...

... bekam Ludger der Unberechenbare in der Filiale der Sparkasse Vest an der Horneburger Straße! Dort wird der, von Vogelbauer Ludger Bialas erbaute Aar, bis zum Schützenfest-Wochenende dem Publikum präsentiert!
Die Dattelner Morgenpost berichtete:
Generalprobe startet unterm Regenschirm
Horneburg stimmt sich aufs Schützenfest ein
VON JÜRGEN ROTTMANNSeit dem Wochenende ist in Horneburg unverkennbar: Etwas Großes steht bevor. Das Dorf bewies fünf Wochen vor dem Schützenfest schon einmal sein bekanntes Talent für den "grün-weißen Daumen“. Beim Generalausmarsch zogen die Schützen durch Flaggengeschmückte Straßen. Die Generalprobe startete zwar unterm Regenschirm, aber lieferte trotzdem schon einen schönen Vorgeschmack.
Maßgeblichen Anteil daran hatten die Nachbarschaften. Einige der nachbarschaftlichen Schmückgemeinschaften hatten bereits beim Genaralausmarsch des BSV Horneburg am Samstag angedeutet, zu was sie in der Lage sein werden, wenn es vom 30. Juli bis 1. August wieder heißt: Schützenfest in der Alten Freiheit Horneburg. Und es wird das erste Schützenfest im verkehrsberuhigten Dorfkern sein. In der Vorbereitung sind die geschichtskundigen BSVler auch wieder auf eine runde Jahreszahl gestoßen, die natürlich gefeiert wird. So kündigt der Verein das „30. nachweisbare Schützenfest in Folge“ an und belegt das mit der Königskette aus dem Jahre 1833 – mit genau 30 Königs-Plaketten. Ein Zeitgenössischer Zeitungsartikel berichte, dass am 12. und 13- Juli 1835 in Horneburg Schützenfest gefeiert worden sei.
Am Wochenende hieß es aber erst einmal Antreten an der alten Schule zum Generalausmarsch. Die Holzgewehre der Kaisergarde waren bereits mit bunten Blumen geschmückt, die Königskutschen aber leider geschlossen. Die geöffneten Regenschirme als zusätzliches Accessoires beim Marschieren waren so auch nicht eingeplant. Beeindruckend dann der große Zapfenstreich an der Kirche St. Maria Magdalena. Vom Horneburger Blasorchester und dem Spielmannszug Datteln-Natrop mit den Solisten Heinz Klauke (Flöte), Jürgen Bolder (Trommel), Tobias Bardel (Trompete) und Thorben Sonntag (Pauken) intoniert.
Beim Weitermarsch zum Biwak-Ziel war auch noch der Spielmannszug Disteln-Backum mit im Spiel. Scheune und Hof der Baumschulen Wegmann platzten dann aus allen Nähten, als General Reinhard Wegmann kurz und schmerlos „wegtreten zur Tränke“ befahl und die Medium Band Farwick das Kommando auf der Tanzfläche übernahm.
Zuvor hatten der General und das scheidende Königspaar, Hermann-Josef I. und Petra I. Bergfort, aber noch mit Dennis Goff und Lisa Garvert eines der neuen Thronoffizier-Paare vorgestellt und etlichen Schützen in den nächst höheren Dienstgrad befördert.
Zum Ende ging der Generalausmarsch in gemütlicher Runde am Sonntagvormittag mit der Schützenweihe, der offiziellen Aufnahme der Mitglieder, die dem BSV seit dem letzten Schützenfest beigetreten sind. Und danach begann der Countdown für das große Fest mit Start(böller)schuss am 30 Juli.

Königs-, Prinzgemahlpaar und General Reinhard Wegmann zusammen mit den Schützenbrüdern die nach dem Marsch durchs Dorf durch die Kompanien bzw. das Bataillon befördert wurden.

Gut gefüllt war die "kleine" Halle in den Baumschulen Wegmann nachdem am Abend die Gäste der benachbarten Gilden eintrafen.

Noch ist unser Königshaus im Amt, Geschenke als Dank für drei super Jahre gab´s trotzdem schon mal von den beiden Kompanien. Fotos: Thomas Frölich
Weitere Bilder in unserem Webalbum unter Fotos und Termine!
Ludger der Unberechenbare im Dorf gelandet
Wie unberechenbar er wirklich ist, wird sich erst in den Nachmittagsstunden des 1.August zeigen, wenn es ins Finale des Königs- bzw. Kaiserschießens beim diesjährigen Schützenfest geht. Den Namen gaben ihm König Hermann- Josef I. und Königin Petra I. auf dem Hof von Vogelbauer Ludger Bialas, der auch als Namensgeber fungierte. Wegen neuer Vorschriften beim Vogelbauen und bei der Durchführung des Schießens gab es bei einigen Schützenfesten im Vorfeld schon faustdicke Überraschungen. Mit einer Spannweite von 1,48 Metern und einem Gewicht von ca. 15 kg sollte der Aar einer großen Anzahl von Einschlägen standhalten. Ludger Bialas, der sich auch für die letzten Vögel verantwortlich zeigte, fertigte seinen Namensvetter in 60 Arbeitsstunden.

Königin Petra I. taufte den Schützenvogel auf den Namen " Ludger der Unberechenbare" mit einem guten Tropfen Sekt.

Die Delegation rund um das Majestätenpaar und Vogelbauer Ludger Bialas (links). Fotos. Thomas Frölich
Starke Truppe marschiert nach Datteln
60 Schützen nehmen am Festzug in Datteln teil, Ehrungen für die Sieger des Schnüreschießens
Mit der Teilnahme des Bürgerschützenvereins Horneburg am Dattelner Schützenfest begann in der Schlossgemeinde die heiße Phase der Vorbereitung fürs eigene Fest, das vom 30. Juli bis 01. August in der Alten Freiheit gefeiert wird. Über 60 aktive Grünröcke trafen sich an der Magdalenestraße, wo nach dem Vorbeimarsch des Königshauses am Bataillon die Siegerehrung für die Gewinner des Schnüreschießens stattfand. Zuvor gab es für die Vorstände und Offiziellen des Vereins einen Fototermin, denn noch müssen die letzten Seiten der Festzeitschrift mit aktuellen Themen und Bildern gefüllt werden.

Mit über 60 Schützen war die Beteiligung am Dattelner Fest sehr gut, stellte unser Verein doch die größte Abordnung aller Gastgilden!

Mit der Sonne um die Wette strahlte das Königshaus in der festlich geschmückten Kutsche, gefahren vom königlichen Rittmeister, Paul Schellhase.

Für die Sieger des Schnüreschießens gab es diese, bevor es dann hieß - Abmarsch zum Fest in Datteln. Fotos: Thomas Frölich
Kaffeetrinken für die Ex- Majestäten
Immer dann, wenn zum Kaffeetrinken für die Ex- Majestäten geladen wird, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass bald wieder Schützenfest ist, im Schlossdorf. Denn nur im Schützenfestjahr lädt der Bataillonsvorstand alle ehemaligen Königshäuser ein, um bei lekerem Erdbeerkuchen mit Schlag sowie dem ein oder anderem Heiß- oder Kaltgetränk in gemütlicher Runde ein wenig in der Vergangenheit zu schwelgen.50 Teilnehmer wurden dieses Jahr gezählt, darunter die älteste Königin, Mechtild Lettmann, die von 1960 bis 1966 zusammen mit Wilhelm Elmenhorst den Schützenstaat regierte. Ebenfalls anwesend war Inge Breuckmann als älteste Prinzgemahlin. Ihr Mann war an der Seite von Hedwig Benke König von 1953 bis 1957.
Fortsetzung folgt im Jahre 2014!

Gut besucht war wiedereinmal das Kaffeetrinken zu Ehren aller Horneburger Majestäten. Foto: Thomas Frölich
Neuer Cup geht an die Zwote
20 Duelle mit einem klaren Sieger
Wieder einmal war der Schankraum der Vereinsgaststätte gut gefüllt. Bataillonsschießwart Thomas Arnold hatte zum Präsidentencup geladen und 40 Schützen folgten dieser, ging es doch um einen nagelneuen Pokal imposanter Größe, gestiftet von den drei Vorsitzenden Lutz Breuckmann, Klaus Ewelt und Heinrich Draken. Der neue Cup wurde nach dem dreimaligen Gewinn durch die erste Kompanie nötig.
Nicht ganz so spannend wie in den letzten Jahren ging es beim Wettkampf zu, denn die Führung, die sich die zweite Kompanie relativ schnell zulegte, kam im Laufe des Abends nicht mehr in Gefahr. Mit 37 zu 22 Ringen ging der Sieg demnach an die Königskompanie. Bester Einzelschütze mit 29 Ringen wurde Jürgen Glück vor Kalli Fiekens, der erst im Stechen durch einen Schuss unterlag.

Um diesen neuen Cup ging es. Königin Petra I. (rechts) und Prinzgemahlin Andrea präsentierten ihn vor dem Wettwerb. Nach dem offiziellen Schießen gaben beide ebenfalls drei Schuß ab.

Das Siegerbild - in der Mitte der stellvertrende Kompaniechef der Zwoten. Heinrich Draken. Fotos: T. Frölich
Armbrustschießen der 1. Kompanie
Drei Sieger in drei Altersklassen
Einmal im Jahr ruft die erste Kompanie kompanieübergreifend zum Armbrustschießen ins Vereinslokal. Diesmal nahmen 40 Mitglieder teil und gaben jeweils 5 Schuss auf die Armbrustscheiben ab. Die Sieger in den drei Altersklassen erziehlten jeweils 49 Ringe. Es waren Thomas Arnold, Reinhold Krys und Heinz Rüping. In der Schützenklasse belegte Philipp Krys vor Rainer Sträterhoff den zweiten Platz. In der Altersklasse wurde Heribert Sindern zweiter, Jürgen Glück dritter. Bei den Senioren gingen die Plätze zwei und drei hinter Heinz Rüping an Kalli Fiekens und Ludger Holöchter.
Schützenfest der Höhepunkt des Jahres – der neue 2. Geschäftsführer heißt Jürgen Glück
Nach der Generalversammlung ist vor dem Schützenfest. So oder so ähnlich könnte das Motto heißen, dass sich die Schützen dieses Jahr auf die Fahne geschrieben haben. Denn das vom 30.Juli bis 1.August stattfindende Fest wird zweifelsfrei der Höhepunkt des Jahres sein.So appellierte Schützenchef Lutz Breuckmann an die nachbarschaftlichen Schmuckgemeinschaften, ihrer Kreativität wieder freien Lauf, und das Schlossdorf zum Fest in traditionell imposantem Schmuck erstrahlen zu lassen. Vorarbeiten laufen bereits auf Hochtouren. So wird die bekannte Tanz- und Showband „City Sound“ dafür Sorge tragen, dass im Festzelt keine Langeweile aufkommt. Lediglich die Lage in Düsseldorf ist ein Unsicherheitsfaktor, da man noch nicht weiß, wer unser Tauschpartner von Seiten (welcher?) NRW-Landesregierung beim traditionellen Schinken-Bier-Tausch am Schützenfest-Samstag sein wird.
Bis dahin wird sich fit gehalten. So z.B. beim Aufstellen des Maibaums mit anschließendem Tanz in den Mai am 30. April. Generalprobe fürs Schützenfest ist der Generalausmarsch am 25. und 26. Juni an und in den Baumschulen Wegmann. Das letzte große„Heimspiel“ gewissermaßen für das Königspaar Hermann-Josef I. und Petra I. Bergfort. Von ihren „Auswärts“-Auftritten Abschied nehmen die beiden beim Schützenfest Datteln 1397 (28.- 3o. Mai).
Normal gibt es im Jahr des Schützenfestes keine Wahlen zum Vorstand. Der Rückzug des 2. Geschäftsführers Frank Eggenstein aus dem Amt machte dies aber nötig. Der „neue“ auf diesem Posten ist Jürgen Glück, selbstständiger Fliesenlegermeister aus Meckinghoven und seit 15 Jahren Mitglied des BSV. Ein weiteres erfreuliches Ergebnis der Versammlung: Die Beiträge bleiben selbstverständlich nach letztjähriger Erhöhung stabil. In der Planung ist außerdem eine Skifreizeit für das nächste Jahr. Infos folgen demnächst hier auf der Homepage.

Gesamtvorstand des BSV Horneburg um den Vorsitzenden Lutz Breuckmann (7. v. li.) und seinen Vize Klaus Ewelt (9. v. li.)

Der Jüngste war der Beste - Pokal geht an die „Erste“
40 Teilnehmer beim Bataillonspokal
Für Thomas Arnold, seines Zeichens Bataillonsschießwart, war es in dreierlei Hinsicht ein gelungener Samstag. Los ging es mit dem Sieg seines Vereins, dem FC Schalke 04. Danach konnte er sich über eine gute Beteiligung beim diesjährigen Schießen um den Bataillonspokal freuen. Das nach der Auswertung auch noch gute Ergebnisse zu Tage traten, konnte dann als i- Tüpfelchen bezeichnet werden. Das die erste Kompanie mit 2253 zu 2241 Ringen gewann, war weniger eine Überraschung als die Tatsache, dass der jüngste Teilnehmer auch der Beste war.
Nachdem Björn Andersen schon das Sauenschießen der 2. Kompanie und im Frühjahr eine goldene Schnur gewann, setzte der 16 jährige nochmals einen drauf und siegte mit 196 Ringen vor Heinz Meier mit 195 Ringen und Jan Weiring mit 193 Ringen.
Manchem mag hier aufgefallen sein das die drei Erstplatzierten alle für die 2. Kompanie an den Start gingen. Dennoch reichte es nicht für den Gesamtsieg und so muss die aktuelle Königskompanie ein weiteres Jahr auf die Chance warten, den „Pott“ endlich mal wieder zu gewinnen.

Die Sieger und Platzierten des Bataillonspokals. Foto: Thomas Frölich
König Hermann-Josef beweist Treffsicherheit
32 Schützen messen sich beim Schießen um den Alterspokal
Nach dem Finalschuss beim Schützenfest 2008 bewies König Hermann-Josef I. (Bergfort) zum wiederholten Male seine Treffsicherheit. Mit der Armbrust holte er sich den Sieg beim Alterspokalschießen vor Heinrich Draken und Reinhard Wegmann. Den Sieg in der Klasse "U50" feierte Peter Andersen. Er verwies Volker Hein und Klaus Ewelt auf die Plätze. Mit der Beteiligung und der Stimmung zeigte sich Bataillonsschießwart Thomas Arnold zufrieden.
Königin ehrt König - die Majestäten mit den anderen siegreichen Schützen. Im Hintergrund der 1. Vorsitzende Lutz Breuckmann und Schießwart Thomas Arnold. Foto: Stuart Freemann