Bürgerschützenverein Horneburg 1384 e. V.

Die IG Schlossweihnacht informiert:

Der Anmeldeschluss für Aussteller zur diesjährigen Schlossweihnacht wird wegen einer größeren Anzahl zu Verfügung stehender Plätze bis zum 6. September 2010 verlängert. Anmeldeformular und Infos auf den Seiten der IG Schlossweihnacht unter www.horneburger-schlossweihnacht.de
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Jubiläum der Horneburger Wehr

Umtrunk auf dem Anwesen unseres Königs ab 16.30 Uhr

Das Festwochende des Löschzugs Horneburg rückt näher. Der Einladung zur Teilnahme am Festumzug wollen wir natürlich zahlreich folgen. Damit der Marsch durch unser Dorf zu bewältigen ist, lädt unser Königshaus alle Schützen zum Umtrunk ab 16.30 Uhr recht herzlich ein. Um "ca" 17.20 Uhr wird Bataillonskommmandeur Hermann- Josef Schwott die Schützen antreten lassen. Vom Hof unseres Königs geht es dann zur Schloßstraße, wo wir uns in den großen Festumzug einreihen werden.

60 unentwegte marschieren durch Meckinghoven - Generalprobe für das Feuerwehrjubiläum mit Abkürzung

Sieger des Schnüreschießens empfangen Kordeln und Nadeln

Der letzte Ausmarsch des Jahres führte uns in die direkte Nachbarschaft zur Schützengilde Meckinghoven. Trotz der wiedrigen Witterungsverhältnisse nahmen ca. 60 Schützen und das Horneburger Blasorchester die Chance war und begleiteten unser Königshaus zum vorletzten auswärtigen Schützenfest Ihrer Regentschaft. Nach dem Vorbeimarsch fand die Siegerehrung des diesjährigen Schnüreschießens statt.



Die Sieger des Schnüreschießens. Foto: T. Frölich

Damit der Vekehr an der Baustelle der Umgehungsstraße durch maschierendes Fußvolk nicht völlig zum erliegen kam, war der Planwagen der Familie Schlüter im Pendelverkehr zwischen Magdalenen - und Hermannstraße unterwegs. In Meckinghoven angekommen kam man bei Schützenbruder Jürgen Glück zu einem kleinen Umtrunk zusammen.

Der Umzug wurde letzlich wegen der unsicheren Wetterlage auf etwa die Hälfte gekürzt, was im nachhinein nicht nötig gewesen wäre, da sich die Himmelsschleusen erst wieder öffneten als Aktive und Besucher bereits feucht- fröhlich im Festzelt feierten.



Trotzte den herbstlichen Temperaturen und der Nässe: Frohnatur des BSV - Königin Petra I.

Da durch den verkürzten Umzug keine Fußkranken zu vermelden waren hofft unser Königshaus auf eine sehr große Manschaftsstärke beim Heimspiel zum Festumzug der Freiwilligen Feuerwehr!


Nach Sommerloch rücken die nächsten Termine näher

Schützenfest in Meckinghoven - Jubiläum des Löschzugs Horneburg

Nach der ersten Wiesen zum Beginn der Sommerferien rücken nach einer kurzen Ruhephase die nächsten Termine für die Schützen näher. Vom 28. - 30. August feiert die Bürgerschützengilde Meckinghoven ihr diesjähriges Schützenfest. Genaue Antretezeiten zum Festumzug am Sonntag werden noch bekannt gegeben. Ein Zwischenstop mit flüssiger Nahrungsaufnahme wird es auf jeden Fall wieder beim Schützenbruder Jürgen Glück geben. Näheres folgt zeitnah.

Nachdem der Löschzug Horneburg im letzten Jahr das 100 jährige Jubiläum wegen der Schweinegrippe absagen mußte, wird dieses am 4. und 5. August nachgefeiert. Auch dort werden wir selbstverständlich am Festzug teilnehmen. Auch hierfür folgt die Startzeit und Ort zu einem späteren Zeitpunkt.

Vorstand und Königshaus freuen sich schon jetzt auf eine große Beteiligung seitens des Schützenvolkes und viel Spaß bei beiden Feierlichkeiten!   

Premiere der "Wiesen" geglückt

Horneburg hat neue Kindermajestäten

Die Erstausgabe der Horneburger Wiesen kann als durchaus gelungen bewertet werden. Trotz reichlicher Konkurenzveranstaltungen in nah und fern und dem Beginn der Sommerferien in NRW fanden sich zahlreiche Gäste im Schlossdorf ein. Auch der Wettergott, der speziell bei Veranstaltungen des BSV immer wieder Überraschungen parat hat, war an diesem Wochenende gnädig. So blieben alle Beteiligten von Saunatemperaturen und auch von Gewitterschauern verschont.

Am Samstag Nachmittag hatten die kleinen des Dorfes Ihren großen Auftritt. Beim achten Kinderschützenfest ging es um Königs- und Prinzenwürden. Nach einem spannenden Wettkampf, der über drei Stunden andauerte, standen letztlich die neuen Kindermajestäten fest. 


Neuer König ist Oliver I. (Freeman), der sich Carla I.(Becker) zu seiner Königin erkor. Beim Prinzenwettbewerb siegte eine kleine Lady. Sophie Elfert nahm sich den Bruder der neuen Königin, Julius Becker, zum Prinzen.

Nach der Krönung auf dem ehemaligen Schulhof und einem Umzug durch das Dorf endete der erste große Tag der neuen Regenten. Die Feierlichkeiten im Festzelt am Schloss gingen jedoch unvermindert weiter. Ab 20.00 Uhr spielte die Medium Band auf und begeisterte die Besucher mit Hits aus allen Musikkategorien. Beim "Hau den Lukas" Wettbewerb, an dem 14 vorher gemeldete Manschaften teilnahmen, gewann nach Stechen, Sascha Sczesny, von der mittleren Schlossstraße. 


Nach einer recht kurzen Nacht hieß es dann am Sonntag Bühne frei für das Musikantenzelt. Wieder einmal gab es ein buntes Programm rund um die Volksmusik. Bekannte Künstler früherer Veranstaltungen und neue Gesichter am Volksmusikhimmel begeisterten das Publikum. Ob dinkelmusikanten aus Epe, das Dudelsackensemble Bravehearts, die Dorfmusikanten, Thomas Arnold als Solosinger oder das Horneburger Blasorchseter - alle trugen zu einem gelungenen Sonntag bei, der auf eine Fortsetzung dieser Veranstaltung hoffen läßt.

                                                       

Ausmarsch nach Erkenschwick - eine schweißtreibende Sache                 

Trotz der hohen Temperaturen machten sich reichlich Schützenbrüder nach Erkenschwick auf. Fotos im Web Album!



Fahnenabordnung zu Gast in Natrop

Nach schweißtreibendem Marsch folgte die Abkühlung

Mit einer „kleinen“ Fahnenabordnung nahm der BSV Horneburg am Umzug beim Schützenfest der Gilde Natrop teil. Bei tropischen Temperaturen fuhren die Schützen mit dem Planwagen der Familie Schlüter zum Antreteplatz an der Industriestraße.
Auch unsere Königin Petra I. (Bergfort) und Prinzgemahlin Andrea Stork ließen es sich nicht nehmen die treuen Schützen zu begleiten - und zwar zu Fuß! Leider merkte unsere Prinzgemahlin Andrea erst nach Ankunft im Zelt, das sie dazu wohl das falsche Schuhwerk gewählt hatte.

"Die Generalprobe unter harten Bedingungen sei gelungen", so das Fazit von König Hermann- Josef I., nachdem man sich im Festzelt mit einem Bier innerlich abgekühlt hatte.

Das Königshaus würde sich freuen, wenn auch die nächste Veranstaltung guten Zuspruch findet. Am 3. Juli, einem Samstag, geht es dann zu den Freunden der BSG Erkenschwick.



Der schweißtreibenste Job beim Marsch durch die Natroper Straßen - die Fahnenoffiziere in Aktion bei der Parade.

Erinnerungen an die Zeiten der „Amtsherrlichkeit“

16 Mitglieder brachen zur Frühjahrsexkursion auf

Im Rahmen des Jubiläumsprogramms „25 Jahre Heimatausschuss“ stand am Freitag, 28. Mai 2010, ein Besuch in der „alten Heimat“ Waltrop an. Im dortigen Heimatmuseum, an der Riphausstraße direkt neben dem Freibad gelegen, wurden die 16 Teilnehmer der Frühjahrsexkursion vom Heimatvereinsvorsitzenden Norbert Frey begrüßt. Er stellte das Heimatmuseum und das daneben liegende Heimathaus vor. Mehr dazu auf der Seite des Heimatausschusses.

Heimatausschuss stellt
„Horneburger Schwarzbrand“ vor

Neue Schnapsmarke aus Anlass des 25-jährigen Bestehens kreiert

Im Jubiläumsjahr 2010 hat der Heimatausschuss, der 1985 als Arbeitskreis Heimatforschung aus der Taufe gehoben wurde, nicht nur ein umfangreiches Jubiläumsprogramm mit verschiedenen Exkursionen auf die Beine gestellt, sondern auch neue Projekte entwickelt. So gibt es ab sofort einen eigenen Horneburger Schnaps, den „Horneburger Schwarzbrand“. Mehr dazu auf der Seite des Heimatausschusses.

Schnüre sind vergeben

Verleihung am 3.Juli vor dem Ausmarsch nach Erkenschwick

Die Sieger des diesjährigen Schnüreschießens stehen fest. Insgesamt 37 Schützen traten an und gaben ihre 20 Schuss mit dem Luftgewehr ab. Die Sieger in den drei Klassen kamen allesamt aus der 2. Kompanie, die gesamte Ausbeute der zu vergebenen 12 Schnüre teilten sich die Kompanien allerdings schiedlich und friedlich. Die Ehrungen der siegreichen Schützen nimmt unser Königspaar beim ersten Ausmarsch der Saison am Samstag, dem 3. Juli 2010 vor. Danach geht es zum Festumzug der BSG Erkenschwick!                                                                                                                                                                 Ergebnisse des Schnüreschießens hier im PDF-Format

Schützenklasse, Altersklasse, Seniorenklasse

Maiauftakt der Dorfgemeinschaft                  

Nachdem der Maibaum steht, folgt am 1. Mai das Frühlingskonzert des HBO

Der Start in den Wonnemonat Mai und damit in die Sommersaison konnte man als wirklich gelungen bezeichnen. Der Wettergott spielte mit und so kamen alle Besucher auf ihre Kosten.

Auch die Horneburger Bläser hoffen auf Sonnenschein, viele Radwanderer und andere Gäste für das traditionelle Frühlingskonzert, das am Samstag, 1. Mai, 11 Uhr, am Feuerwehrgerätehaus beginnt. Dirigent Dieter Sonntag und Vorsitzender Christoph Wesselbaum versprechen ein vielseitiges Programm. 

Der Maibaum anno 2010. Foto: Thomas Frölich

Ein neuer Pokal muss her

41 Aktive beim Schießen um den Präsidentencup

Einen spannenden Wettkampf erlebten die 41 Schützen beim diesjährigen Präsidentencup. Das etwas andere Schießen, das zwischen den beiden Kompanien ausgetragen wird, konnte wie immer per Liveschaltung im vorderen Bereich des Vereinlokals auf einer Leinwand verfolgt werden.

Mit lediglich 6 Punkten Vorsprung siegte die 1. Kompanie zum dritten Mal hintereinander mit 33 zu 27. Bei den erzielten Ringen sah das Ergebnis noch knapper aus. 551 Ringe erzielte die 2. Kompanie und lag somit 3 Ringe hinter den Siegern. Damit geht der Pokal in den Besitz der 1. Kompanie. Die Ergebnisse hier als PDF Dokument

Bester Einzelschütze war Ludger Schäfers mit 30 Ringen. Nach diesem spannenden Abend mit guter Beteiligung, wird es im kommenden Jahr auf jeden Fall eine Fortsetzung geben. Als Stifter des neuen Pokals stellten sich am gleichen Abend die drei Vorsitzenden Lutz Breuckmann, Klaus Ewelt und Heinrich Draken zur Verfügung!

Bilder der Veranstaltung unter "Fotos und Termine" in unserem Webalbum!

Präsidentencup: Ein gutes Auge war gefragt als es um die Auswertung der Scheiben ging (v. l. n. r. Johannes Frölich, Heinrich Draken und Burkhardt Walters). Foto: Thomas Frölich          

39 Teilnehmer beim Armbrustschießen

Schützen der Seniorenklasse mit den besten Ergebnissen

Willi Pathe, Kompanieführer der Ersten, und seine Offiziere zeigten sich zufrieden mit der Beteiligung beim diesjährigen Schießen mit der Armbrust. Ausgesprochen war die Einladung wie immer an alle Schützen des BSV. Dabei zeigten sich besonders die Aktiven der Seniorenklasse als besonders treffsicher.Von den 50 möglichen Ringen erzielten Jan Lammers und Jürgen Kaluzny jeweils dieses Topergebniss, dritter wurde mit nur einem Ring Abstand Bernd Luhmann. In der Schützenklasse siegte Ludger Schäfers vor Dirk Holöchter und Ulrich Bergfort. Auch in der Altersklasse ging es an der Spitze sehr eng zu. Zum Schluß hatte Herbert Bergfort knapp die Nase vorn. Er verwieß seinen Bruder, König Hermann-Josef I., auf den zweiten Rang, dritter wurde der Schießoffizier der Kompanie, Burkhardt Walters.



Gruppenbild der siegreichen Schützen. Foto: Winfried Winkler

Generalversammlung 2010

Horneburger Wiesen wird Höhepunkt der Saison, Finanzplanung für die nächsten Jahre steht

Die Generalversammlung am 13. März bot den anwesenden Schützenbrüdern einiges. Satte dreieinhalb Stunden wurde gewählt, diskutiert und berichtet.

Nach den Jahresberichten des Geschäftsführers, des Bataillonsschießwartes und des Rechnungsführers, die allesamt positiven Charakter hatten, standen drei Ehrungen verdienter Schützenbrüder auf dem Programm.
So wurden Joseph Fischer und Hans-Josef Hötting aus dem Bataillonsvorstand verabschiedet. Hötting wurde als Dank für die langjährige Tätigkeit als erster und zweiter Rechnungsführer zum Oberleutnant befördert. Eine Beförderung war Joseph Fischer nicht vergönnt, da, wie der erste Vorsitzende Lutz Breuckmann richtig anmerkte, er durch Königs- und Kaiserwürde auf der Dienstgradleiter schon oben angekommen ist. Hervorgehoben wurde besonders der nimmermüde Einsatz an vorderster Front, wenn es um Organisation und Arbeitseinsätze ging. Bedacht wurde er mit einem Wellnessgutschein.
Als dritter im Bunde wurde Carsten Schwalvenberg für seine dreijährige Tätigkeit als Chef der ersten Kompanie nachträglich zum Leutnant befördert.

Als nächstes waren wichtige Vorstandsposten zu besetzen. Neu dabei sind nun Heinrich Draken als zweiter Stellvertretender Vorsitzender und Johannes Frölich als zweiter Rechnungsführer. Wiedergewählt wurde der erste stellvertretende Vorsitzende Klaus Ewelt, der erste Geschäftsführer Winfried Winkler, Schatzmeister Ludger Holöchter sowie Presse- und Öffentlichkeitsreferent Thomas Frölich.

Nach der Wahl eines Kassenprüfers, bei der die Versammlung für Norbert Krys votierte, ging es um die Festsetzung des Jahresbeitrags. Hier setzte eine rege und engagierte Diskussion mit vielen Wortmeldungen ein. Nachdem der Versammlungsleiter Lutz Breuckmann anhand einer Powerpoint Präsentation die voraussichtliche Entwicklung der finanziellen Situation des Vereins der Versammlung näher gebracht hatte, einigte man sich nach Abstimmung auf eine Beitragserhöhung um 1,50 € im Monat. Hiermit, so Breuckmann, hat man für die nächsten Jahre eine solide Planungssicherheit.

Hermann-Josef Schwott, seines Zeichens Bataillonskommandeur, informierte in der Folge über die Termine der Ausmärsche zu den befreundeten Vereinen. Los geht es am 6.Juni mit einer Fahnenabordnung nach Natrop Pelkum. Es folgen die Ausmärsche nach Erkenschwick am 3.Juli und nach Meckinghoven am 29. August. Auf heimischen Boden nimmt der BSV am Festumzug der Freiwilligen Feuerwehr zum 100 jährigen Bestehen am 4. September teil.

Neu und an die Stelle des bisherigen Rosenfestes, rückt die „Horneburger Wiesen“.
Am 17. und 18. Juli soll im Festzelt im Schatten des Schlosses deftig gefeiert werden. Samstagnachmittags findet das Kinderschützenfest statt. Am Abend heißt es dann Willkommen beim Tanz unter den Schlosstürmen. Sonntag wartet ein buntes Programm auf alle Freunde guter Musik und bester Unterhaltung. Für die Festlichkeiten haben sich gesonderte Arbeitskreise gebildet, welche mit Hochtouren planen und vorbereiten, um den Schützenbrüdern und der Bevölkerung aus nah und fern Bestes zu bieten.




Nach der Verabschiedung von Joseph Fischer und ...



... Hans-Josef Hötting ...



... präsentierte sich der zum Teil neu besetzte Bataillonsvorstand.
Fotos: Thomas Frölich

Gleicher Landesherr – viele Parallelen

Exkursion des Heimatausschusses nach Arnsberg

Einen schönen und vor allem informativen Tag verlebten 15 Mitglieder des Heimatausschuss am Samstag, 30. Januar 2010, in der Arnsberg Altstadt. Anlass der Exkursion war ein Besuch der Ausstellung „Kurfürst - Adel - Bürger, das kurkölnische Herzogtum Westfalen (1180-1803)“ im Sauerlandmuseum. Das Herzogtum Westfalen war jahrhundertelang ein Teil des Kölner Kurstaates, auch das Vest Recklinghausen gehörte bist zur Säkularisation zu Kurköln. So bot die anderhalbstündige Führung durch Museumsmitarbeiterin Dr. Ulrike Schowe viele interessante Informationen und Parallelen.

Mehr auf der Seite des Heimatausschusses

Ereignisreiches neues Jahr

Auf der „Horneburger Wiesen“ vom 16. bis 18. Juli 2010 soll es im Schatten der Schlosstürme wieder zünftig zugehen. Das Bild zeigt einen Wettbewerb im „Horneburger Musikantenzelt“ 2007. Foto: Dorfarchiv Horneburg

„Horneburger Wiesen“ hat Premiere

„Grüner“ Veranstaltungskalender 2010 erschienen

Ein ereignisreiches Jahr liegt einmal mehr vor der Dorfgemeinschaft Horneburg. Das belegt die jetzt erschienene Veranstaltungsübersicht 2010. Insgesamt 93 Termine weist der „grüne Kalender“ aus, wie der Volksmund dieses Spiegelbild des Dorflebens getauft hat. Rechtzeitig zum Jahresbeginn wird das kleine Faltblatt an die Haushalte der Schlossgemeinde verteilt. Er kann hier auch heruntergeladen werden (Download).

Premiere hat 2010 die „Horneburger Wiesen“ des Bürgerschützenvereins. Es handelt sich um die Nachfolgeveranstaltung des bisherigen „Rosenfestes“. In Anspielung auf den Veranstaltungsort, die Festwiese unter den Schlosstürmen, lautet so der neue Obergriff für das Kinderschützenfest, ein Sommerfest im Festzelt und das „Horneburger Musikantenzelt“. Das Fest findet am 17. und 18. Juli statt, also am ersten Wochenende der Sommerferien. Weiterer Höhepunkt der Festsaison 2010 im Schlossdorf ist die Jubiläumsfeier der Feuerwehr. Der Löschzug Horneburg will am 4. und 5. September sein 100-jähriges Bestehen mit einem großen Bürgerfest nachfeiern, das neue Gerätehaus einweihen und eine neues Löschgruppenfahrzeug in Dienst stellen. Das eigentlich im August 2009 geplante Fest fiel behördlichen Vorsichtsmaßnahmen gegen die Schweinegrippe zum Opfer.

Eine ganz besondere Attraktion zum Ende des neuen Jahres stellt die Schlossweihnacht im historischen Zentrum des Dorfes dar. Sie findet nach den großen Erfolgen 2002 und 2006 am zweiten Adventswochenende 2010 (4. und 5. Dezember) zum dritten Mal rund um das Schloss statt.

Die Terminübersicht 2010, die Markus Müller vom Dorfvorstand zusammengestellt hat, gibt außerdem den typischen Jahreslauf innerhalb der Dorfgemeinschaft wieder. Jahreshauptversammlungen der verschiedenen Vereine, Karnevalsveranstaltungen, Osterfeuer des Sportvereins, Maikonzert des Blasorchesters, Ferienlager der Kolpingsfamilie, Ferienspaßaktion der Sportschützen, Feierstunde zum Volkstrauertag, Nikolauszug und Weihnachtsspiel des Blasorchesters sind die wichtigsten wiederkehrenden Termine. Erneut listet der Veranstaltungskalender auch die Blutspendetermine des Deutschen Roten Kreuzes auf. Sie finden am 16. Februar, am 25. Mai, am 16. August und am 15. November statt.

 

Wenn vom 4. bis 5. September das 100-jährige Bestehen der Feuerwehr Horneburg nachgefeiert wird, können die Brandschützer der Öffentlichkeit endlich die renovierten Löschgeräte der Gründerzeit präsentieren. Foto: Dorfarchiv Horneburg

25 Jahre Heimatausschuss

Umfangreiches Programm 2010 geplant

1985 wurde der Heimatausschuss des Bürgerschützenvereins Horneburg gegründet, damals noch unter dem Namen „Arbeitskreis Heimatforschung“. Die Gründungsmitglieder nahmen sich vor, die geschichtlichen Materialien aufzuarbeiten, die im Zuge der Vorbereitungen der 600-Jahr-Feier von Schloss Horneburg, die 1984 stattfand, aufzuarbeiten. Zu den Früchten der Arbeit gehören seitdem die umfangreichen Festschriften zum alle drei Jahre stattfinden Schützenfest. Das 25-jährige Bestehen des Heimatausschusses im Jahr 2010 soll mit einem besonders umfangreichen Jahresprogramm begangen werden. Mehr unter dem nachfolgenden Link!

Jahresprogramm 2010 Heimatausschuss

Die Erste hat den Pott zum dritten!

Pokal geht in die Hände des Stifters zurück

Das Schießen um den Bataillonspokal ist entschieden. Nach einem spannenden Wettbewerb, bei dem zwar „konstant hohe Ergebnisse Mangelware blieben“, so Thomas Arnold, Bataillonsschießwart, konnte sich die Erste Kompanie zum dritten Mal in Folge durchsetzen.
Den Pokal, der damals vom Exkönig Wilhelm VIII.(Pathe) gestiftet wurde , nahm dieser nun wieder als Kompaniechef in Empfang. Er bleibt damit im Eigentum seiner Mannen und wird das Pokalbrett im Vereinslokal Haus Berens schmücken. Den Gerüchten zu Folge hat sich für einen neuen „Pott“, wie dieser mittlerweile unter den Schützen genannt wird, in Person von König Hermann-Josef I., ein neuer Stifter gefunden.
Zusammen mit Königin Petra I. ehrte er die siegreiche Mannschaft und die besten Einzelschützen, die ebenfalls der Ersten Kompanie angehören. Bester Schütze wurde Thomas Arnold mit 195 Ringen, gefolgt von Christian Prüsener mit 193 Ringen und August Lucas mit 191 Ringen.

Einzelergebnisse hier!



Nach der Siegerehrung v.l.n.r.: August Lucas, Christian Prüsener, Thomas Arnold, Wilhelm Pathe, Lutz Breuckmann, Königin Petra I.(Bergfort), König Hermann-Josef I.(Bergfort) und Heinrich Draken. Foto: Thomas Frölich

Es geht los - der BSV war dabei

Startschuß für die Umgehungsstraße ist gefallen

Ein historischer Termin war es, der von vielen Horneburgern und den geladenen Gästen am Donnerstag, den 22.09. wargenommen wurde. Nach über 30 Jahren wird sie nun endlich gebaut - die L511n, Ortsumgehung Horneburg. Aus dem Dorf heißt es oft, viel zu spät, aber immerhin! Die Straße, deren Bau ca. ein Jahr dauern soll, wird dann dafür sorgen, dass es verkehrstechnisch in Horneburg ruhiger zugehen wird. Auch der Bürgerschützenverein war durch einige Schützen vertreten, die den Worten der Politprominenz lauschten. Zu einem kleinen Umtrunk ging es nach dem Festakt in die Räumlichkeiten der Kreislehrgärtnerei.



Die Schützenbrüder bei dem feierlichen "ersten Spatenstich". Foto: Günter Roy

Jubiläums-Klausurtagung des Bataillonsvorstands am 17. und 18. Oktober

Bereits zum 25 mal traf sich der Bataillonsvorstand des BSV Horneburg und jeweils ein Vertreter beider Kompanien zur Klausurtagung.

Nicht allzu weit entfernt von der Heimat, nämlich im benachbarten Lüdinghausen, hieß es schon morgens um 10.00 Uhr „ Start frei zur ersten Sitzung“, welcher bis zum Sonntag noch drei weitere folgen sollten. Insgesamt 16 Tagesordnungspunkte mussten im Konferenzraum des „Hotels zur Post“ abgearbeitet werden. „ Im Grunde ist eine solche Tagung eine ausgedehnte Vorstandssitzung, bei der wichtige Themen detailliert besprochen werden können“, so Lutz Breuckmann, erster Vorsitzender.

Die Idee dazu hatte vor 24 Jahren, Wolfgang Wellnitz, langjähriger Chef der Schützen und heute Ehrenvorsitzender. Mit Beschluss vom 23. August 1985 fand die erste Veranstaltung dieser Art am 2. und 3. November des gleichen Jahres im Hotel Schulte-Wernecke im sauerländischen Siedlinghausen statt. Probleme und Aufgaben, die auf lange Sicht von Bedeutung für den Verein sind sollten behandelt werden. Diese hauptsächliche Aufgabe hat sich bis heute nicht geändert. Dass dabei in den zurückliegenden Jahren gute und richtige Entscheidungen getroffen wurden, zeigt die doch recht erfolgreiche Arbeit des Vereins im letzten ¼ Jahrhundert.

Gruppenbild aller Teilnehmer vor dem Tagungshotel in Lüdinghausen.

Es geht auch mit der Armbrust...

dies bewiesen die Schützenbrüder am vergangenen Freitag beim Schießen um den Alterspokal. Bei diesem Wettbewerb wird mit der Armbrust auf eine Glücksscheibe geschossen. Insgesamt 37 Teilnehmer konnte Bataillonsschießwart Thomas Arnold begrüßen, womit die Resonanz ähnlich gut war im im vergangenen Jahr.

Als Sieger der U-50 Klasse konnte sich Jan Ratajczak, einer der jüngsten Teilnehmer, feiern lassen. Er erzielte 30 Punkte. Zweiter wurde Reinhold Krys mit 25 Punkten, dritter Stuart Freeman mit 21 Punkten.

In der Klasse der über 50 jährigen gewann Ludger Holöchter mit 34 Punkten, gefolgt von Hubert Krimpmann mit 25 Punkten und Herbert Bergfort mit 24 Punkten. 



Die beiden Sieger des Alterspokalschießens, Ludger Holöchter und Jan Ratajczak, mit dem Horneburger Königspaar. Foto: Stuart Freeman

Rauschendes Fest als Höhepunkt der Schützensaison

Königsball und Familientag ein voller Erfolg

Am Samstag gegen 18.00 Uhr setzte sich der Schützenzug in Bewegung. Das Schützenbatallion war an der ehemaligen Grundschule angetreten um den Horneburger Schützenthron durch´s Dorf zu geleiten. Begleitet vom Spielmannszug aus Natrop und dem Horneburger Blasorchester ging es zunächst zum Schützenbruder Franz-Josef Hengesbach. Dort wurde eine Marschpause eingelegt. Der erste Vorsitzende Lutz Breuckmann bedangte sich hinterher für die gute Bewirtung bei den Eheleuten Hengesbach. Der Tross setzte sich wieder in Bewegung und nach dem der Orot durchschritten war, ging es über die Heide zu den Gewächshäusern des Prinzgemahlenpaars Heinrich und Andrea Stork.



Freuten sich über den guten Zuspruch und die super Stimmung: v.l.n.r. König Hermann-Josef I. (Bergfort), Königin Petra I.(Bergfort), Pringemahlin Andrea  Stork und Prinzgemahl Heinrich Stork. Foto: T. Frölich

Begrüßt wurden die Schützen von einem prächtigen Schild mit dem Namenszug „Königsball 2009“. Es war gesteckt worden aus hunderten von Sonnenblumen und Blumen aus Krepppapier. Auch die sonstige Ausschmückung der Räumlichkeiten konnte als vollauf gelungen bezeichnet werden und dies Dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Vorstände der Kompanien, des Bataillons und vieler anderer Helfer im Hintergrund. An der wahrscheinlich längsten Theke im Dattelner Umland (24 Meter) konnten sich nun alle Beteiligten mit kühlen Getränken erfrischen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. An den Theken und Ständen bedienten die Offiziere und Mitglieder der Kompanien unter der Regie der beiden Chefs Willi Pathe und König Hermann-Josef Bergfort.

Am Abend empfing das Horneburger Königshaus alle auswärtigen Vereine, die der Einladung zahlreich gefolgt waren. Nach anfänglichen Problemen mit der Elektrik konnte kurze Zeit später die Medium-Band aufspielen. Nach der obligatorischen Tanzeröffnung durch die Gastgeber brachten sie die Stimmung zum Kochen.

Das Königs- und Pringemahlpaar nutzten den Königsball, um seine Mitstreiter und Helfer auszuzeichnen. Günter Roy und Uwe Reimann, beide langgediente Offiziere in den Kompanien erhielten die Beförderung zum Oberleutnant. Johannes und Thomas Frölich erhielten jeweils die Beförderung zum Hauptmann.
Das Bataillon ernannte Heinrich Schlüter zum Schirrmeister im Range eines Oberleutnants und Paul Schellhase zum Rittmeister im Range eines Hauptmanns.
Ferner verabschiedete Lutz Breuckmann die Filmemacher des BSV, Hans Kuchinke und Dieter Brune. Er bedankte sich für die hervorragende Dokumentation des Schützenwesens in Bild und Ton. Danach stellte er den designierten Nachfolger Stewart Freeman vor.

Wann genau die letzten Gäste das Fest verließen ist nicht genau überliefert – es soll aber in den frühen Morgenstunden des Sonntags gewesen sein.

Klein aber fein ging es einige Stunden später beim erstmals durchgeführten Familientag weiter. Bei einigen kleinen Attraktionen wie Rollrutsche, Schießwettbewerb, bemalen von Kürbissen und nicht zuletzt unserm Künstler mit den Luftballons, Heiko Taschke, konnten sich klein und groß die Zeit vertreiben. Bei familienfreundlichen Preisen war wiederum für das leibliche Wohl gesorgt.

Die Organisatoren und auch viele Gäste waren sich zum Schluss einig. Der Königsball 2009 war ein voller Erfolg!

"Leichter Bieranzug" jetzt auch von der Stange zu haben

Ab sofort können interessierte Schützenbrüder ohne Sammelbestellung ihr grünes Schützen-T-Shirt selbst ordern: erhältlich ist dies zum Pauschalpreis von EUR 18,00 bei der Firma TRIDEAL in Oer-Erkenschwick, Stimbergstr. 103 (Nähe Volksbank auf der gleichen Straßenseite). Neben der Größe ( S, L, XL usw.) ist für die Bedruckung die Kompanie und der gewünschte (Spitz)Name anzugeben; je nach bestehender Auftragsmenge dauert die Lieferzeit max. 14-Tage.

Auch die Schützendamen können ihr T-Shirt dort bestellen. Für Rückfragen steht Gudrun Frölich zur Verfügung. Infos unter 0175/2875686 (ab 9.00 Uhr).

Schützenfestsaison erfolgreich beendet

Horneburger Schützenbruder wird neuer König des ABSV Henrichenburg

Es ist zwar erst Juli, doch schon jetzt ist die Schützenfestsaison für das Horneburger Schützenvolk beendet. Nach den Festen in Ahsen, Datteln-Hagem und Rapen hieß es am ersten Ferienwochenende noch einmal „Antreten und im Gleichschritt Marsch“, diesmal zum Fest des ABSV Henrichenburg.

Die Gratulanten standen parat: Hier der Ex- Hauptmann der 2. Kompanie - Siegfried Neisen Foto: Thomas Frölich

Eine große Anzahl eifriger Schützenbrüder machte sich bei hochsommerlichen Temperaturen auf, einen besonderen Tag zu feiern. Denn ganz nebenbei feierte unsere Königin Petra I. an diesem Tag ihren Geburtstag. Natürlich gab es auch ein Ständchen, begleitet von den Spielleuten aus Hullern. Danach musste die First Lady des Dorfes einen Gratulationsmarathon über sich ergehen lassen. Die ca. 80 Schützen überreichten je eine Sonnenblume, Sie revanchierte sich mit einem Schnäpschen als Marschverpflegung.


Der neue Thron in Henrichenburg: König Martin I.(Pauli), Königin Anja I.(Volbach), Prinzenpaar Andreas Volbach und Kirstin Pauli. Foto: Thomas Frölich

Nach diesem gelungenen Sonntag hatte der Tag des Vogelschießens dann nochmal eine Überraschung parat. Martin Pauli, Mitglied der 2. Kompanie des BSV Horneburg und Schwager unseres Bataillonskommandeurs Hermann-Josef Schwott, holte mit dem 547. Schuss den Vogel von der Stange. Als seine Königin erwählte er sich Anja Volbach. Somit sei festgestellt, dass wir für die nächsten 2 Jahre mit zwei Königen aus unseren Reihen aufwarten können.

An dieser Stelle möchte sich unser Königshaus für die super Beteiligung bei den bisherigen Festen ganz herzlich bedanken und freut sich mit euch auf den Saisonhöhepunkt – den Königsball am 05. Und 06. September in der Gärtnerei Stork.

Schützenfest in Hagem

Harter Kern der Schützen trotzt dem anfänglich schlechten Wetter

Am Sonntag, den 14. Juni war es endlich soweit. Das Horneburger Schützenregiment begleitete unsere Majestäten zum Schützenfest der BSG Hagem. Beim ersten offizielen Ausmarsch nach dem Schützenfest im letzten Jahr freuten sich das Königspaar Hermann-Josef I. und Petra I. sowie unser Prinzgemahlpaar Heinrich und Andrea über die doch gute Beteiligung trotz des anfänglich miesen Wetters.

Bevor es mit dem Bus und dem Planwagen der Fam. Schlüter in die Nachbarschaft ging, fand die Ehrung der siegreichen Schützen des diesjährigen Schnüreschießens statt. Vor Ort angekommen zeigte sich dann auch der Wettergott gnädig, so dass die wunderschön geschmückte Kutsche unseres Hofkutschers Paul Schellhase "oben ohne" durch die Straßen rollen konnte.

Die nächsten Ereignisse warten bereits auf den Schützenstaat. Bereits am kommenden Wochenende lädt die Schützengilde 1804 e.V. Erkenschwick zu ihrem Sommerfest ein. Beginn ist um 19.00 Uhr im und am Schützenheim am Stimbergpark. Interessierte Schützen treffen sich vor Ort.

Am Sonntag, den 28. Juni, geht es dann zum Schützenfest der Gilde Rapen. Eine Woche später, am 05. Juli bringt uns der nächste Ausmarsch zum Fest des ABSV Henrichenburg. Antrittszeiten und nähere Infos folgen!

Unter kritischer Beobachtung stand Bataillonskommandeur H.-J. Schwott beim Kutscheschmücken am Sonntagmorgen.

Vorbeimarsch am Schützenvolk...

... und das Bild mit den siegreichen Schützen des Schnüreschießens.


Hauptmann der 2. Kompanie lässt es krachen

Hermann-Josef I. und Petra I. regieren die Horneburger Schützen


Die zweite Kompanie steht Kopf. Sechs Jahre war der Horneburger Schützen-Thron fest in der Hand der Ersten – bis sich Hermann-Josef Bergfort beim Jubiläums-Schießen in der Alten Freiheit die Krone aufsetzte. Er setzte sich gegen seine Mitstreiter Heinrich Stork, Ex-König, und Heinrich Draken, Offizier der 2. Kompanie, durch. Zur Königin kürte er seine „Frau Hauptmann“, die jetzt den Titel Petra I. trägt. Der neue Prinzgemahl ist Heinrich Stork, Prinzgemahlin seine Frau Andrea.  

Der Schützenvogel Albert der Treue fiel am Montag, 4. August 2008, 15.31 Uhr, mit dem 612. Schuss von der Stange. Insgesamt schlug das gesamte Fest mit dem längsten Festumzug, dem größten Zelt und riesigem Zuschauerandrang alle Rekorde. Mit der Proklamation am Montagabend, die über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist, fand das Fest seinen krönenden Abschluss.

Chronik des  Jubiläumsschützenfestes  "175 Jahre Königskette" Anno 2008

Bereits am Samstag, 3. August 2008, nachdem das Fest der Feste für die Horneburger durch die traditionellen Böllerschüsse eingeläutet worden war, zog es einige hundert Zuschauer zur neuen Kirche. Dort zelebrierten das Horneburger Blasorchester und der Spielmannszug Datteln-Natrop den großen Zapfenstreich.

Nach einem langen ersten Umzug durch das wunderschön geschmückte Dorf, ging es dann ins Festzelt, welches wegen der zu erwartenden zahlreichen Besucher auf 1.500 Quadratmeter vergrößert wurde.



Am Abend folgte dann der erste Höhepunkt, der Tausch von Schinken gegen Bier, der diesmal durch die Landtagspräsidentin Regina van Dinther und den Ex Majestäten des BSV
Horneburg vollzogen wurde. Angetan von der guten Stimmung und dem wunderschön mit Blumen geschmückten Festzelt, an dessen Stirnwand die überdimensionale Königskette prangte, lobte die protokollarisch höchste Frau des Landes NRW, den Einsatz und den Zusammenhalt unseres Dorfes.





Am Sonntagmorgen, nach dem Gottesdienst und der Kranzniederlegung am Ehrenmal, trafen sich die Schützen und die vielen Gäste aus nah und fern wiederum an gleicher Stelle, um den Klängen des Horneburger Blasorchesters zu lauschen.

Außerdem wurden Ehrungen für lang verdiente Schützen ausgesprochen. An dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch allen Jubilaren.



Nachmittags platzte unser kleines Dorf fast aus allen Nähten. Über 1.000 Schützenbrüder und Schützenschwestern von den befreundeten Vereinen, mindestens noch einmal so viele Zuschauer und mehrere hundert Musiker füllten die Straßen und Gassen unserer Gemeinde.

Der Wettergott machte es spannend, und so kam es wie es kommen musste. Kurz vor dem erreichen der Ziellinie an der Festwiese schüttete es wie aus Kübeln. So blieb uns das traditionell durchwachsene Wetter zum Schützenfest treu.



Im Zelt angekommen, wurde das Kinderkönigs- und Prinzenpaar verabschiedet, und die Gastvereine richteten ihre Grußworte an die Festgäste.



Nachdem noch etwas Zeit verblieb, Uniformen und Kleider zu trocknen, ging es um 20 Uhr mit dem Jubiläumsball im Festzelt weiter. Der erste Vorsitzende Lutz Breuckmann verabschiedete das alte Königspaar und würdigte dessen Verdienste und die hervorragende
Repräsentation in den vergangenen drei Jahren.

Nach Auftritten der „Jungen Wilden“ und der Übergabe eines Abschiedsgeschenks seitens des Bataillonsvorstands wurde bis tief in die Nacht gefeiert.



Nach nur wenigen Stunden Schlaf hieß es Montags schon wieder „Antreten an der Schule“.
Es ging wiederum Richtung Festwiese. Dort sollte es nun dem Schützenvogel „Albert dem Treuen“ ans Gefieder gehen. Wie schon an den Vortagen sahen mehrere hundert Zuschauer, wie der stolze Aar Gramm für Gramm an Gewicht verlor. Das bewährte Kommentatorenteam der beiden Wilhelms aus den Häusern Müschenborn und Schulte wurde diesmal durch den „Praktikanten“ Reiner Sträterhoff ergänzt.

Schon das Schießen auf die Insignien stellte sich als schwer heraus, ein Zeichen dafür, das Vogelbauer Ludger Bialas zum wiederholten Male beim Bau des Vogels alles gegeben hatte.



Um 13.30 Uhr wurde es dann ernst. Drei Anwärter wurden vom 1. Vorsitzenden Lutz Breuckmann vorgestellt. Heinrich Draken, Offizier der 2. Kompanie, Hermann- Josef Bergfort, Hauptmann der 2. Kompanie, sowie Ex-König Heinrich Stork entschlossen sich
um die Königs bzw. Kaiserwürde zu kämpfen.



Nach einem spannenden und fairen Schießen fiel dann um 15.31 Uhr mit dem 208 Königsschuß die Entscheidung. Neuer Regent der Horneburger Schützen wurde Hermann-Josef Bergfort, der seine Frau Petra zur Königin kürte. Als Prinzgemahlenpaar stehen ihnen Heinrich und Andrea Stork zur Seite.

Ein besonderer Gast erschien dann am frühen Abend zur feierliche Zeremonie der Krönung. Der Minister für Bauen und Verkehr des Landes NRW, Oliver Wittke, der vor drei Jahren den Schinken-Biertausch vorgenommen hatte, krönte zusammen mit dem Schirmherrn, Bürgermeister Wolfgang Werner, die neuen Regenten.

Das Highlight des Horneburger Festes stieg nach dem Königstanz am Montagabend.
Über 80 Mitwirkende zeigten als Ritter, Wikinger, Cowboys und Indianer, knackige Surfer und Gesangskünstler ihr schauspielerisches Talent. Bei den vielen Einlagen, bei denen die Politprominenz wie in jedem Jahre ihr Fett abbekam, blieb kaum ein Auge trocken. Nach einem stimmungsvollen Schlussduett ging die Party mit der Tanz und Showband City Sonud bis in frühen Morgenstunden des Dienstags weiter.











Die alte Siedlung schlägt zurück

Die Königsheide war schnell beim Dorfschmuck (siehe weiter unten „Zwei Vorboten des Schütenfests"), doch jetzt schlägt die Alte Siedlung zurück. Diese Tafel wird während des Schützenfestes darauf aufmerksam machen, dass auch die Alte Siedlung - Königsheide hin, Königsheide her - viele wichtige Leute für den Schützenverein gestellt hat. Immerhin zwei Könige, zwei Königinnen, den aktuellen Kinderschützenkönig und eine Reihe von Spitzenfunktionären wirft „Die wahre Schützensiedlung" in die Waagschale - und schickt einen „schönen Gruß an die Königsheide". Was die wohl antwortet? Foto: Wilhelm Müschenborn

Vom Bazillus infiziert

Wenn am Wegesrand seltsame Skulpturen entstehen, sogar der Ehrenvorsitzende auf eine Leiter steigt und einer der Vizevorsitzenden aus luftiger Höhe grüßt: Dann steht wieder das Schützenfest bevor und der Dorfschmuck-Bazillus grassiert. Besonders heftig infiziert ist offensichtlich der Orot. Dort schmückt jetzt das Horneburger Wappen sogar die Kanaldeckel.  Montage/Fotos: Wilhelm Müschenborn 

Der Countdown läuft

Es wird ernst. Die drei tollen Tage in der alten Freiheit rücken immer näher. Festwirt Josef Balster hat unter den strengen Augen von Kalli Fiekens, Ehrenhauptmann der 1. Kompanie, mit dem Zeltaufbau begonnen. Um die Mittagszeit am Mittwoch, 30. Juli 2008, stand das Trägerskelett. Kalli war durchaus zufrieden. Eine Bodenplatte, die aufgrund des zur Turnhalle des Förderschulinternates aufsteigenden Untergrundes nicht ganz in der Waage liegt, entging seinem kritischen Blick allerdings nicht. „Aber da sitzt ja die Kapelle, die werden sich schon einrichten“, relativierte er das Problem. Gleichzeitig kümmerten sich (Bild unten von links) König Wilhelm Pathe, General Reinhard Wegmann, Hauptmann Hermann-Josef Bergfort und Kommandeursadjutant Hans-Jürgen Kaluzny um den Aufbau der Tribüne für die Paraden an der Schlossstraße. Unterstützt wurden sie von Bernd Hasenkopf, der gerade Öl für die Scharniere holte, als der Schnappschuss entstand. Montage/Fotos: Wilhelm Müschenborn

Die Leiden des Hermann S.



Bataillonskommandeur Hermann-Josef Schwott (links), hier mit seinem Adjutanten Hans-Jürgen Kaluzny, ist für den großen Jubiläumsumzug verantwortlich, zu dem am Sonntag, 3. August, über 1.000 Schützen und 300 Musiker in Horneburg erwartet werden. Foto: Wilhelm Müschenborn

Warum der Kommandeur                       derzeit Lampenfieber hat...

Beim Jubiläumsumzug am Sonntag werden über                        1.000 Schützen und 300 Musiker erwartet

Hermann-Josef Schwott, Bataillonskommandeur des Bürgerschützenvereins Horneburg, gilt als ruhiger, besonnener Zeitgenosse. Da beim bevorstehenden Jubiläumsschützenfest „175 Jahre Königskette“, das vom 2. bis 4. August in der alten Freiheit gefeiert wird, alles etwas größer als gewohnt ausfällt, leidet Schwott aber trotz dieses ausgeglichenen Temperaments unter Lampenfieber. „Wird sich der extralange Festumzug in unserem kleinen Dorf in den Schwanz beißen?“, lautet die bange Frage, die den Befehlshaber der Schützen des Schlossdorfs als Verantwortlicher für die Umzüge derzeit bewegt.

Denn immerhin werden neben dem Horneburger Bataillon elf Gastvereine und damit mit über 1.000 Schützen und 300 Musiker am Sonntag bei der Parade an der Ecke Schlossstraße/Neuer Kamp am Sonntag an den Majestäten vorbeidefilieren. Dazu zählen die gewohnten Partnervereine aus Erkenschwick, Rapen, Meckinghoven, Hagem, Datteln und Henrichenburg. Außerdem wird wieder eine Abordnung der niedersächsischen Freunde vom Schützenverein Horneburg/Niederelbe anreisen, zu denen seit 1972 Kontakte bestehen. Zusätzlich kommen die Grünröcke aus Ahsen und Natrop nicht nur mit einer Fahnenabordnung, wie es im Dattelner Stadtschützenbund üblich ist, sondern komplett nach Horneburg. Außerdem werden die Schützen aus Suderwich und Waltrop, die bis zu Eingemeindung 1975 zu den Horneburger Gastgilden zählten, im Schatten der Schlosstürme erwartet. Nicht zuletzt werden sich die Brandschützer vom Löschzug Horneburg, die im kommenden Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern, in den großen Festumzug einreihen.

Angesichts dieser Besucherflut hat Festwirt Josef Balster das Festzelt auf der Festwiese „Alte Freiheit“ größer dimensioniert als gewöhnlich und von 1.250 auf 1.500 Quadratmeter erweitert. Allein rund 200 Quadratmeter wird der Thron umfassen, damit alle teilnehmenden Majestäten und ihr jeweiliger Hofstaat genügend Platz finden.

Grundsätzlich ist Bataillonskommandeur Hermann-Josef Schott fest davon überzeugt, dass alles bestens organisiert und vorbereitet für die zahlreichen Gäste ist, so dass für Lampenfieber eigentlich kein Grund besteht. Die Gäste werden von erfahrenen Offizieren eingewiesen und der Weg des Festumzuges ist genauestens ausgeklügelt. 23 Nachbarschaften bzw. Schmückgemeinschaften sorgen dafür, dass die Schützen auf jedem Meter von grün-weißen Wimpeln und anderem Schmuck erwartet werden.

Einzelheiten des Festprogramms sind im Internet nachzulesen (www.bsv-horneburg.de).

„City Sound“ hat Premiere 


Zum ersten Mal wird beim diesjährigen Schützenfest in Horneburg die Tanz- und Unterhaltungsband „City Sound“ für Stimmung sorgen.

Buntes Musikprogramm an allen drei Tagen

Zum ersten Mal wird beim diesjährigen Horneburger Jubiläumsschützenfest die Tanz- und Unterhaltungsband „City Sound“ für Stimmung sorgen. Sie machte sich bei vielen Festen der Umgebung einen guten Namen.

Für klingendes Spiel sorgen die Spielleute des Spielmannszuges Datteln-Natrop, in Horneburg beileibe keine Unbekannten. Dass sie sich auch mit den Musikern des Horneburger Blasorchesters in jeder Hinsicht bestens verstehen, das hat zuletzt der gemeinsame Auftritt beim Generalausmarsch gezeigt. Vor allem die gemeinsame Aufführung des Großen Zapfenstreiches ist in bester Erinnerung.

Die Fans der Horneburger Bläser hoffen bei deren Heimspiel auf Blasmusik der Spitzenklasse, vor allem beim Frühkonzert am Sonntag ab 11 Uhr.

Was bringt der Schützenfestmontag?

Der neue König Wilhelm VIII. (Pathe), oben rechts, freute sich bei der Proklamation 2005 über seine „Leichte Kavallerie“. Zu Postkästen der neuen Dorfpost umfunktioniert sahen sich (unten von links) CDU-Vorsitzender Dr. Jürgen Wutschka, Damm-Bürgermeister Hermann Hundrup, SPD-Chef Arthur Schwalgin, Ex-Kaiser Joseph Fischer und Dattelns Bürgermeister Wolfgang Werner. Fotos: Siegfried Eggenstein/Dorfarchiv Horneburg

Zwei gut gehütete Geheimnisse

Neben der Königsfrage sorgt die Proklamation                        für reichlich Gesprächsstoff in Horneburg

Eigentlich hat die heiße Phase der Vorbereitungen für das vom 2. bis 4. August 2008 bevorstehende Horneburger Jubiläumsschützenfest „175 Jahre Königskette“ bereits kurz nach dem vergangenen Weihnachtsfest begonnen. Denn seit diesem Zeitpunkt kam es immer wieder zu „konspirativen“ Sitzungen in verschieden Partykellern, auf der die Proklamation des neuen Königspaares vorbereitet wurde. Diese „Regierungserklärung“ der neuen Majestäten, eine selbst produzierte Show beim Königsball am letzten Festtag, ist eine Horneburger Spezialität und hebt das Schützenfest in der alten Freiheit von anderen Schützenfesten ab.

So bewegt die Horneburgerinnen und Horneburger zurzeit natürlich die spannende Frage, welche Nachfolger für das Königspaar Wilhelm VIII. (Pathe) und Marie-Luise I. (Pathe) aus dem Vogelschießen am Montag, 4. August, hervorgehen. Sie diskutieren aber auch ausgiebig darüber, mit welchen kabarettreifen Sketchen die „Erlasse“ der frisch gebackenen Regenten während der Proklamation am Schützenfestmontag wohl erläutert werden.

Lange Jahre trat der Ehrenvorsitzende Wilhelm Schulte als Drehbuchschreiber, Dramaturg, Regisseur und Moderator in Erscheinung. Sein hintergründiger Humor und seine rhetorischen Fähigkeiten waren Garanten für ungezählte Lachsalven. Er erweiterte den Hofstaat um Türmer und Herolde oder veräppelte bekannte Dorfbewohner. Seine „Bühnenkarriere“ hat Schulte 2002 beendet, in seine Fußstapfen trat die nächste Generation um den Vorsitzenden Lutz Breuckmann und ehemaligen Vizevorsitzenden Clemens Lücke. Man munkelt aber, dass Schulte im Hintergrund noch sehr aktiv ist.

Was die verschiedenen Arbeitskreise ausgeheckt haben, das gilt als „geheime Kommandosache“. Es wird aber kolportiert, dass sage und schreibe 83 Akteure am diesjährigen Programm beteiligt sein werden. Eine offizielle Betätigung gibt es für diese Zahl oder andere Fakten leider nicht. Man kann aber ebenfalls davon ausgehen, dass zurzeit in so manchem Horneburger Hinterhof in Nacht-und-Nebel-Aktionen spektakuläre Requisiten gebastelt werden und Vizevorsitzender Klaus Ewelt dabei wieder eine Rolle spielt. Er sorgte 2005 sogar dafür, dass eine „echte“ Postkutsche ins Zelt einzog.

Die Proklamation vor drei Jahren ist noch in bester Erinnerung. Der neue König Wilhelm VIII. erhielt eine „schwere“ und eine „leichte“ Kavallerie, Politiker wurden in „Postkästen“ der neuen „Dorfpost“ verwandelt, weil die reale Post sich aus dem Dorf zurückgezogen hatte. Förmlich ins Gedächtnis eingebrannt hat sich der abschließende Auftritt von Postkutscher Alfons Garvert, der zusammen mit der Christel von der Post – alias Dietmar York – das Duett „Rosen in Tirol“ zum Besten gab.

Details des neuen Programms, das am Schützenfestmontag ab 21.30 Uhr auf die Gäste wartet, sind neben der Königsfrage derzeit das bestgehütete Geheimnis in Horneburg. Nur ab und wird hinter vorgehaltener Hand verbreitet: „Es entsteht wieder was ganz Großes.“

Zwei Vorboten des Schützenfests



Die Heide greift wieder an. Auch beim Vogelschießen? Man wird sehen. Zumindest war sie beim Dorfschmuck schneller als jeder andere und hat mit diesen Kunstwerken aus Stroh an der Ecke Auf der Heide/Wilhelmstraße zwei Vorboten des Schützenfests augenfällig platziert. Damit hat gut eine Woche vor den Festtagen die heiße Phase der Vorbereitungen endgültig begonnen. Das war der erste Streich, wann folgt der zweite? Wer reagiert auf den Aufschlag der „Königsheide"? Foto: Thomas Frölich

Die Taschke-Schilder sind wieder da

Schützenbruder Heiko Taschke hat offensichtlich Nachtschichten am Rechner eingelegt und präsentiert nach der schlagzeilenträchtigen Premiere 2005 auch beim Schützenfest 2008 seine „Schildbürgerstreiche". Dabei wird eine kreative Weiterentwicklung deutlich. Lehnten sich die etwas anderen Verkehrszeichen 2005 an die Straßenverkehrsordnung an und waren rot eingerahmt (kleines Bild), sind sie diesmal grün und damit schützengerecht umrandet. Außerdem variieren die Piktogramme und der Text je nach Einsatzgebiet. So warnt an der Wilhelmstraße der Hinweis „Achtung! Schützen kreuzen die Fahrbahn" (links) und an der Schule wird mit dem Spruch „Schützen abladen erlaubt am 05.08.08." auf den Kehraus am Dienstag nach dem Schützenfest im und am Feuerwehrgerätehaus angespielt (rechts). Man darf gespannt sein, welche Verkehrsschilder Heiko Taschke außerdem entworfen hat und in den nächsten Tagen noch aufhängt. Also, Heiko, das war doch hoffentlich nicht alles - oder?Montage/Fotos: Wilhelm Müschenborn              

Festschrift erschienen:

Das Titelbild der Festschrift 2008 zeigt General Reinhard Wegmann (3. v. l.) zusammen mit den Fahnenoffizieren (v. l.) Heiko Taschke, Klaus Peveling, Franz Beckmann, Heinrich Schlüter und Wilfried Kunze beim Abholen der neuen Schützenfahne bei der Firma Fahnen Kössinger in Schierling bei Regensburg am 5. April 2008. Die Fahne wurde beim Generalausmarsch im Vorfeld des Schützenfestes am 21. Juni 2008 geweiht. Foto: Lutz Breuckmann

Bleibende Dokumentation

Reich bebilderte 132 Seiten - Vereinsleben und Lokalhistorie

Der Bürgerschützenverein Horneburg begeht beim Schützenfest vom 2. bis 4. August 2008 das Jubiläum „175 Jahre Königskette“, weil im Jahre 1833 die erste Plakette am heute noch verwendeten Majestätenschmuck angebracht wurde. So beschäftigt sich die von Wilhelm Müschenborn redigierte 132-seitige Festschrift, die jetzt rechtzeitig vor den Festtagen im Schlossdorf erschienen ist, intensiv mit der Vereinsgeschichte.

„Es ist wieder ein reich bebildertes heimatkundliches Lesebuch geworden, das Aufbewahren und Nachschlagen lohnt“, fasste Vorsitzender Lutz Breuckmann zusammen, als er die Publikation vorstellte. Zum siebten Mal seit 1990 erscheine eine Festschrift zum Horneburger Schützenfest in diesem Gewand. „Wir haben wieder nur die Sponsoren aufgelistet und weitgehend auf Anzeigen verzichtet und, weil wir uns von den üblichen, reinen Programmheften abheben und eine bleibende Dokumentation schaffen wollten“, brachte es der Schützenchef auf den Punkt.

Die noch erhaltenen Protokollbücher des Bürgerschützenvereins Horneburg beginnen erst im Jahre 1926. So haben die Mitglieder des Heimatausschusses um ihren Vorsitzenden Wolfgang Wellnitz umfangreiche Recherchen anstellen müssen, um die Informationen der neben den Protokollbüchern wichtigsten Quelle der Vereinsgeschichte, die Plaketten an der Königskette, zu ergänzen. Besuche im Bistumsarchiv Münster und Nachforschungen in den dort aufbewahrten Kirchenbüchern der Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena ergaben viele neue Informationen über die Majestäten des 19. Jahrhunderts.

Das ist aber nur ein Aspekt. Insgesamt stellt die Festschrift 2008 wieder ein buntes Kaleidoskop aus Vereinsleben, Lokalhistorie und Anekdoten dar, das manche Überraschung bietet. So ist es runde 500 Jahre her, dass die Horneburger Amtsknechte in Recklinghausen einen Schwerttanz aufführten, der vom Recklinghäuser Rat als kunstvolle Darbietung bezeichnet und belohnt wurde. Auch mit der Frage, inwieweit dieser Schwerttanz des Jahres 1508 auf frühe Wurzeln des Schützenwesens verweist, beschäftigt sich die Festschrift.
Weitere Jubiläen haben die Themenauswahl bestimmt. 2007 waren seit der ersten urkundlichen Erwähnung Horneburgs 675 Jahre vergangen. Seit über 35 Jahren gibt es Kontakte zum niedersächsischen Horneburg an der Niederelbe. Der SV Horneburg wird in diesem Jahr 60 Jahre alt, aber der erste Fußballverein Horneburgs wird schon 1908 erwähnt. Vor 50 Jahren wurde aus den Sportschützen ein selbstständiger Verein. Seit 40 Jahren ist die russische Gemeinde St. Boris und Gleb in Horneburg zuhause.

Einen großen Raum nimmt die Bilanz des Schützenfests 2005 ein, bei dem mit Willi Pathe bereits der achte Wilhelm den Thron bestieg. Im Mittelpunkt der Rückschau steht die Proklamation, die mittlerweile eine kabarettreife Show darstellt, die das Horneburger Schützenfest von anderen Schützenfesten abhebt. Aber auch an die anderen herausragenden Ereignisse der Regierungszeit von Wilhelm VIII. (Pathe) und Marie-Luise I. (Pathe) erinnert die vorliegende Festschrift in Wort und Bild. „Ob Königsball, Dorfrock, Kinderschützenfest, Rosenfest oder Horneburger Musikantenzelt, wir haben wieder rauschende Feste gefeiert, die einen Rückblick wert sind“, betont Vorsitzender Lutz Breuckmann.

Zwei überraschende geschichtliche Erkenntnisse runden die Themenpalette ab. Denn wer wüsste schon, dass mit Heinrich von Brederode ein niederländischer Nationalheld auf der Horneburg verstarb oder dass der bekannte Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun auf Weisung des Kurfürsten ein Gutachten über den Schlossturm und einen Gefängnisbau in Horneburg verfasste?

Die Festschrift wird am Sonntag, 3. August 2008, nach dem Festumzug im Festzelt am Schloss kostenlos verteilt.

Stellten die Festschrift 2008 während einer Pressekonferenz vor (v. l.): Geschäftsführer Winfried Winkler, Heimatausschussmitglied Wilhelm Müschenborn, Vizevorsitzender Klaus Ewelt, Vorsitzender Lutz Breuckmann, Heimatausschussvorsitzender Wolfgang Wellnitz. Foto: Dieter Brune

Albert der Treue stellt sich zur Schau

Bevor der stolze Aar am Schützenfestmontag Federn lassen muss, kann er im Schaufenster der Sparkasse Vest an der Horneburger Straße bewundert werden. Am Freitag, den 11. Juli bezog er dort Quartier.



Vorsitzender Lutz Breuckmann (links) zusammen mit dem Königspaar Wilhelm VIII.(Pathe) und Marie- Luise I.(Pathe), Bildmitte, sowie der Filialleiterin Carola Neumann (vorne rechts), beim Abladen des Schützenvogels.

Ordnung muss sein

Dirigent und General leiten das Marschtraining

Damit beim bevorstehenden Schützenfest bei den Umzügen durchs Dorf alles seine (Marsch)-Ordnung hat, fand am Freitag, 11. Juli auf dem Gelände der Gärtnerei Fischer ein Marschtraining mit dem Horneburger Blasorchester statt. Unter der Führung von Dieter Sonntag, Dirigent des HBO, und Schützengeneral Reinhard Wegmann, beides langgediente Mannen bei der Bundeswehr, wurden alle Beteiligten in die Kunst des Gleichschritts und der richtigen Kurventechnik eingeweiht. Beide zeigten sich nach der Trainingseinheit zufrieden und sind bester Hoffnung, das beim Schützenfest keiner aus der Reihe tanzt.



Disziplin 1: Stillgestanden (....na ja)



Disziplin 2: Gleichschritt (...schon besser)



Disziplin 3: Kurvenverhalten (... perfekt)

Dorfschmuck fürs Schützenfest

Die letzte Phase der Vorbereitungen für das Schützenfest, das vom 02. bis 04. August gefeiert wird, hat begonnen.

Seit einigen Tagen weisen bereits die Ortseingangsschilder an den drei Haupt-Ortseingängen auf den Höhepunkt des Jahres 2008 in der alten Freiheit hin. Zusätzliche Werbung fürs Schützenfest sollen die frühzeitig aufgehängten Wimpelketten darstellen. Der eigentliche Dorfschmuck beginnt in der Woche vor dem Schützenfest, dessen Durchführung in der Hand der vielen organisierten Schmückgemeinschaften liegt.




Die drei Schilder an den Dorfeingängen, hier das an der Schloßstraße, weisen
auf das bevorstehende Großereignis hin. Foto: Thomas Frölich



Hoch hinaus ging es teilweise beim Aufhängen der Wimpelketten und Banner,
die jetzt die Horneburger Straße schmücken. Foto: Winfried Winkler

Alte Werte unter neuer Flagge

Neue Fahne feierlich geweiht

„Aus alter Wurzel neue Kraft“. Fast 60 Jahre zierte dieses Motto die Fahne unseres Vereins.Nun gibt es eine Neue. Doch auch in Zukunft sollen die traditionsreichen Werte im Dorf unter der neuen Fahne hochgehalten werden.Pfarrer Hugo Bresser freute sich besonders über die „rappelvolle“ Kirche.Lange macht er kein Geheimnis aus dem Motiv und der Inschrift der neuen Fahne. „Worüber soll ich denn sonst predigen?“, sagt er.

Schloss und die alte Kirche sind als Wahrzeichen auf der Fahne verewigt. Somit wurde der Vorschlag unseres leider schon verstorbenen Mitglieds Willi Budde umgesetzt.
„In Freiheit“, „Jung und Alt“, „Einig und treu“ sind die Worte, die die andere Seite des neuen Schmuckstücks zieren.
„Dies sind und bleiben hohe Werte, die es zu bewahren gilt“, sagt Hugo Bresser weiter in seiner Ansprache.
Allein die Tatsache, dass die neue Fahne einzig und allein aus Spendengeldern finanziert wurde, zeugt von großer gemeinsamer Verantwortung.
Nach der Weihe in der Kirche zelebrierten das Horneburger Blasorchester und der Spielmannszug Natrop den großen Zapfenstreich.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle nochmals bei den befreundeten Nachbargilden und Vereinen, den Königshäusern und Fahnenabordnungen sowie bei allen Schützenschwestern und Schützenbrüdern, die durch ihr zahlreiches Erscheinen dem Fest einen würdigen Rahmen verliehen haben.



Eine vollbesetzte Kirche bot den würdigen Rahmen für die Fahnenweihe.



Stolz präsentieren die Fahnenoffiziere das neue Prachtstück! v.l.n.r.:
Bat.-Kommandeur Hermann-Josef Schwott, Pfarrer Hugo Bresser und General Reinhard Wegmann.

Einstimmung auf das Schützenfest im August
Generalausmarsch der Superlative
Super Wetter, super Beteiligung, super Stimmung

Nach den Feierlichkeiten in und vor der Kirche anlässlich der Fahnenweihe, ging es am Samstag munter weiter. Nach einer ersten Etappe beim Marsch durchs Dorf, bei dem auch unser Schützenvogel „Albert der Treue“ erstmals den Horneburgern gezeigt wurde, lud die „Alte Siedlung“ mit Ihrem Bürgermeister Klaus Ewelt zum Umtrunk ein. An dieser Stelle wurden auch die Beförderungen der Kompanien durchgeführt sowie Verdienstorden des Bataillons vergeben.

Anschließend ging es weiter durch Horneburger Straßen und Gassen und den Gästen wurde klar, dass unser Dorf doch nicht so klein ist. Am Ende des Weges, der uns schließlich in die Gärtnerei Balan führte, hatten wir einen Umzug hinter uns, den die Beteiligten von der Weglänge eher aus Erkenschwick oder Datteln gewohnt waren.

Für das leibliche Wohl, in flüssiger und fester Form, wurde bestens durch die beiden Kompanien gesorgt, die die Organisation innehatten. Die zahlreichen Gäste aus nah und fern kamen an diesem Abend wohl alle auf Ihre Kosten. Dank des super Wetters hatten die Mannen der Hauptleute Karsten Schwalvenberg und Hermann-Josef Bergfort alle Hände voll zu tun den Andrang am Grillstand und den Theken zu bewältigen.

Nach der Begrüßung der vielen Gäste durch den 1. Vorsitzenden Lutz Breuckmann, überreichte dieser der Witwe unseres Schützenbruders Willi Budde, Maria Budde, eine Fotokollage der neuen Fahne. Willi Budde reichte den Vorschlag zur Gestaltung der neuen Fahne ein, welcher letztendlich umgesetzt wurde. Beim Eröffnungstanz ließ es die Medium Band noch langsam gehen, doch später trieb es den Besuchern auf der Tanzfläche bei fetzigen Rhythmen den Schweiß auf die Stirn, was wiederum zur Folge hatte, dass die Thekenbedienungen auch ins schwitzen kamen. Im Morgengrauen verließen die letzten Gäste die „Balan'schen“ Hallen.

Sonntag um 11.00 Uhr stand dann das Frühkonzert mit dem Horneburger Blasorchester auf dem Programm. Langsam aber sicher füllte sich die Halle wieder und bei guter Blasmusik kamen auch diejenigen wieder in Fahrt, die erst früh am Morgen die Heimreise angetreten hatten. Die Frauen der Kompaniemitglieder boten leckeren selbstgebackenen Kuchen an.
So war wieder für jeden Geschmack etwas dabei.

Bei der zweiten Weihe an diesem Wochenende ging es diesmal um alle Schützen, die nach dem Schützenfest 2005 dem Verein beitraten. Gegenseitiges Krawatte binden und Schuhe putzen stellten die Neumitglieder teilweise vor eine große Herausforderung. Im Anschluss daran betätigte sich Dietmar York, Offizier der 2. Kompanie, als Hellseher. Mit übermenschlichen Kräften sagte er spätere Posten und Dienstgrade der „Neuen“ voraus.
Klaus Ewelt verlieh ihnen daraufhin einen nicht ganz so ernst gemeinten Orden, der während des gesamten Schützenfestes zu tragen ist.




Diebe hatten keine Chance! Die Fahnenwache stand parat.
Heiko Taschke und Christian Prüsener.



Die beiden Vorsitzenden überreichen Maria Budde eine Fotokollage.
Ihr verstorbener Mann, Schützenbruder Willi Budde entwarf die Skizze für das neue Fahnenmotiv.



Viele Gäste kamen in die Gärtnerei Balan. Nachdem langen Marsch durchs Dorf
wurde sich erst einmal gestärkt!



Das Horneburger Blasorchester unterhielt jung alt wiedereinmal mit wunderbaren Musikstücken.

 

Als "Verwandlungs-Vielzweckwaffe" des BSV schlüpfte Diemar York diesmal in die
Rolle eines leicht exzentrischen Hellsehers.



Sichtlichen Spaß hatten die "Jungschützen" bei ihrer Weihe, hier beim gegenseitigen Krawattenbinden.
Fotos. Thomas Frölich

„Albert der Treue“ hielt Einzug ins Dorf

Die Königsanwärter des Horneburger Bürgerschützenvereins müssen Geduld mitbringen, wenn sie beim bevorstehenden Schützenfest, das am 2., 3. und 4. August in der alten Freiheit gefeiert wird, an die Vogelstange gehen. Denn Vogelbauer Ludger Bialas hat sich wieder mächtig ins Zeug gelegt und einen stolzen Aar geschreinert, der nur mit vielen gezielten Schüssen von der Vogelstange zu holen ist. Eine Delegation holte, rechtzeitig vor dem Generalausmarsch, den Schützenvogel ins Dorf, nicht ohne das Ereignis in geselliger Runde auf dem Hof Pathe zu feiern.

Namensgeber ware diesmal die Freiwillige Feuerwehr Horneburg. Das Recht dazu hatten sie beim Königsball 2007 bei einer amerikanischen Versteigerung gewonnen. Sie entschieden sich schließlich für den Namen „Albert der Treue“, womit sie ihr ältestes und immer noch sehr aktives Mitglied Albert Reckwerth ehren möchten.



Sieben Wochen vor dem Schützenfest in der Freiheit Horneburg hielt jetzt der Schützenvogel Einzug ins Dorf. Eine Delegation der Bürgerschützen holte ihn bei Vogelbauer Ludger Bialas in Meckinghoven ab.




Namenspate Albert Reckwerth und Königin Marie-Luise I.(Pathe) bei der Taufe
von "Albert dem Treuen". Im Hintergrund beobachten die Kindermajestäten Königin
Rebekka I.(Frölich) und Prinzessin Hannah I.(Kaminski) das Schauspiel.
Fotos: Thomas Frölich